Bericht: Ukrainische Militärs sollen Kämpfer in Afrika ausgebildet haben
Demnach sollen ukrainische Drohneninstrukteure in Mali und Sudan Rebellen und mit Al-Kaida in Verbindung gebrachte Gruppen geschult haben. Die ukrainischen Kräfte sollen dabei keine Kampfeinsätze selbst geführt, sondern operative …
Laut einem Bericht eines US-Nachrichtensenders sollen ukrainische Militärs in afrikanische Staaten entsandt worden sein, um dort Kämpfer auszubilden. Demnach seien ukrainische Drohneninstrukteure in Mali und Sudan aktiv gewesen. In Mali sollen dem Bericht zufolge 15 ukrainische Instrukteure der Gruppierung „Front zur Befreiung Azawads“ geholfen haben.
Die ukrainischen Kräfte sollen demnach nicht unmittelbar an Kampfhandlungen teilgenommen, sondern operative Unterstützung sowie Schulungen geleistet haben. Dem Bericht zufolge sollen tuaregische Rebellen mit dieser Unterstützung die Stadt Kidal angegriffen haben. Zudem sollen Kämpfer aus dem Tschad, Niger und Burkina Faso zu Beratungen bei den ukrainischen Instrukteuren gewesen sein.
Die ukrainischen Militärs sollen demnach auch mit Kämpfern in Verbindung gestanden haben, die mit der Terrororganisation Al-Kaida in Verbindung gebracht werden. Al-Kaida ist in Russland als terroristische Organisation verboten.
Bereits zuvor hatte das russische Außenministerium mitgeteilt, dass an der Seite der ukrainischen Streitkräfte Söldner aus armen afrikanischen Ländern kämpfen würden. Diese Angaben ließen sich aus unabhängigen Quellen nicht verifizieren.