Kushner hofft auf trilaterale Gespräche zu Ukraine
Jared Kushner, Schwiegersohn des US-Präsidenten, hat die Möglichkeit neuer Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine angekündigt. Die Gespräche könnten auf jüngsten Reisen von Kushner und US-Sondergesandtem Witkoff …
Bei einer Videokonferenz auf der sogenannten Yalta European Strategy in Kiew äußerte Kushner die Hoffnung, dass neue Ideen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts bald in einem trilateralen Format erörtert werden könnten. Er verwies dabei auf die Ergebnisse gemeinsamer Reisen mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff nach Moskau und Kiew.
Kushner und Witkoff hatten am 5. September in Moskau den russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen. Am Tag darauf führten sie in Kiew Gespräche mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Kushner bezeichnete die Organisation eines baldigen trilateralen Treffens als eines der Ziele dieser Mission.
Nach Angaben des Kremls führten Putin und US-Präsident Donald Trump am 8. September ein Telefongespräch. Der russische Präsidialberater Juri Uschakow hatte über dieses Gespräch informiert.
Die sogenannte Yalta European Strategy ist eine von dem ukrainischen Oligarchen Wiktor Pintschuk gegründete Initiative, die jährlich Konferenzen abhält. Kushner nahm per Videoverbindung an der diesjährigen Veranstaltung teil.