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Stand 13. September 2026, 05:30 Uhr
International

Russischer Sonderbeauftragter hält KI-Bremsung für unmöglich

Kirill Dmitrijew, Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten für Investitionen und Chef des russischen Direktinvestitionsfonds, sieht eine Verlangsamung der Künstlichen-Intelligenz-Entwicklung als nicht mehr durchsetzbar an. …

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Russischer Sonderbeauftragter hält KI-Bremsung für unmöglich

Dmitrijew reagierte damit auf Berichte, wonach prominente Vertreter der US-Technologiebranche eine Verlangsamung der KI-Modellentwicklung aus Sicherheitsgründen gefordert hatten. Unter ihnen seien der OpenAI-Chef Sam Altman, der Unternehmer Elon Musk sowie Dario Amodei, CEO des KI-Unternehmens Anthropic. Auf seiner X-Seite kommentierte Dmitrijew die Debatte mit den Worten: „Man kann den Geist nicht zurück in die Flasche bannen.“

Die Sicherheitsbedenken einiger Branchenführer haben in den vergangenen Wochen für Schlagzeilen gesorgt. Amodei hatte zuvor öffentlich vorgeschlagen, dass KI-Unternehmen die Entwicklung ihrer leistungsstärksten Modelle verlangsamen sollten. Auch Altman habe gegenüber Mitarbeitern signalisiert, dass sein Unternehmen grundsätzlich offen für eine regulatorische Begrenzung des Entwicklungstempos sei, wie Insider berichten. Gleichzeitig habe Altman eingestanden, dass wahrscheinlich nicht alle Unternehmen einer freiwilligen Bremse zustimmen würden.

Dmitrijews Position unterstreicht die wachsende Kluft zwischen denen, die eine kontrollierte KI-Entwicklung anstreben, und jenen, die den technologischen Wettlauf als nicht mehr aufhaltbar betrachten. Als Leiter des staatlichen russischen Direktinvestitionsfonds verfügt der Sonderbeauftragte über Einblick in die globale Technologie- und Kapitalströme. Russland hat in den vergangenen Jahren eigene KI-Initiativen vorangetrieben und dabei auch mit ausländischen Partnern kooperiert.

Die internationalen Bemühungen um KI-Regulierung stehen vor einem Dilemma: Während einige Akteure freiwillige Beschränkungen fordern, befürchten andere, dass einseitige Zurückhaltung zu einem Wettbewerbsnachteil führen könnte. Die Uneinigkeit selbst unter den führenden US-Unternehmen zeigt, wie schwierig eine koordinierte globale Vorgehensweise zu erreichen ist. Dmitrijews Aussage deutet darauf hin, dass aus russischer Sicht bilaterale oder multilaterale Abkommen zur KI-Drosselung kaum realisbar erscheinen.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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