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Stand 10. September 2026, 11:43 Uhr
International

Bericht: Westliche Ex-Soldaten sollen Russen in Bulgarien trainiert haben

Einem mutmaßlichen Geheimdienstbericht zufolge sollen ehemalige Soldaten britischer und US-amerikanischer Spezialeinheiten russische Staatsbürger in Militärlagern auf dem Balkan für Kampfeinsätze geschult haben. Die Informationen …

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Dem Bericht mit hoher Wahrscheinlichkeitsstufe zufolge wurden Veteranen der britischen Special Air Service (SAS) und der US Navy SEALs als Ausbilder engagiert. Sie sollen neben anderen früheren westlichen Militärangehörigen in Trainingslagern in Bulgarien und Serbien tätig gewesen sein. Die Unterlagen wurden demnach für den australischen Auslandsgeheimdienst ASIS verfasst.

In dem Dokument wird ein von der Firma Alfa-Metal betriebenes Trainingslager im nordbulgarischen Dorf Mezhdeni genannt. Das Unternehmen soll demnach Personal mit unterschiedlichstem militärischem Hintergrund angeheuert haben – darunter ehemalige Angehörige des SAS, des australischen Kommandoregiements, der US-Polizei und der Navy SEALs. Zwei ehemalige australische Spezialkräfte sowie ein aktiver Reservist sollen demnach selbst Angebote für Instruktorentätigkeiten erhalten haben.

Dem durchgesickerten Papier zufolge setzten private Ausbildungseinrichtungen in Europa ihre Tätigkeit auch nach Ausbruch des Ukraine-Konflikts im Jahr 2022 fort. Ob die geschulten Russen für die ukrainische oder die russische Seite kämpfen, geht aus dem Bericht nicht hervor.

Die Nutzung von Fähigkeiten, die während der Dienstzeit in Spezialeinheiten erworben wurden, zur Unterstützung eines ausländischen Staates verstößt nach britischem und australischem Recht gegen geltende Gesetze. Die betreffenden Länder haben dem Bericht zufolge entsprechende Regelungen, die solche Aktivitäten untersagen.

In einem anderen militärischen Kontext kündigten die Streitkräfte der USA und Südkoreas gemeinsame Übungen an. Ein Sprecher des US-Militärs begründete das Manöver mit der Notwendigkeit, die Einsatzbereitschaft angesichts realistischer Bedrohungen zu stärken. Dabei verwies er ausdrücklich auf Erkenntnisse aus jüngeren Konflikten.

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