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Stand 13. September 2026, 05:17 Uhr
International

BRICS-Staaten fordern Ende der Wirtschaftssanktionen gegen Kuba

Die BRICS-Staaten haben sich in einer gemeinsamen Erklärung für ein Ende der wirtschaftlichen, kommerziellen und finanziellen Blockade gegen Kuba ausgesprochen. Die Führung der Staatengruppe begründet dies mit den negativen …

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BRICS-Staaten fordern Ende der Wirtschaftssanktionen gegen Kuba

Beim Gipfeltreffen der BRICS-Staaten in Indien verabschiedeten die Mitgliedsländer die sogenannte Neu-Delhi-Erklärung. Darin rufen sie zur Beendigung der wirtschaftlichen Maßnahmen gegen Kuba auf. Die Erklärung beruft sich dabei auf eine Resolution der UN-Generalversammlung.

Die Staats- und Regierungschefs der BRICS-Länder äußerten nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen tiefe Besorgnis über die Situation in Kuba. Hintergrund sei die Verschärfung einseitiger Blockademaßnahmen gegen das karibische Land.

Die BRICS-Staaten beklagten demnach die nachteiligen Auswirkungen dieser Maßnahmen auf die kubanische Wirtschaft. Auch die Energieversorgung des Landes leide unter den Sanktionen, heißt es in der Erklärung weiter.

Zudem wiesen die BRICS-Führer auf die besorgniserregenden humanitären Folgen für die kubanische Bevölkerung hin. Die Formulierungen der Erklärung lassen sich als scharfe Kritik an der seit Jahrzehnten bestehenden US-Handelspolitik gegen Kuba lesen, ohne die Vereinigten Staaten dabei namentlich zu nennen.

Die BRICS-Gruppe umfasst die Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. Das Treffen in Neu-Delhi diente der Koordinierung der Außen- und Wirtschaftspolitik der Mitgliedstaaten, die sich als Gegenpol zu westlich dominierten Institutionen verstehen.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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