Brüssel schmiedet Mega-Allianz mit Zentralasien

Bereits im Oktober 2023 verabschiedeten die Europäische Union und die Länder Zentralasiens einen gemeinsamen Fahrplan zur Weiterentwicklung ihrer Beziehungen. Im April 2025 folgte dann der erste EU-Zentralasien-Gipfel.

Jetzt verkündet Brüssel, die strategische Partnerschaft mit den zentralasiatischen Staaten weiter zu intensivieren. Der Europäische Auswärtige Dienst (EEAS) teilte mit, dass am Donnerstag der 13. jährliche hochrangige politische und sicherheitspolitische Dialog zwischen der EU und den fünf zentralasiatischen Ländern – Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan – stattfand.

Während des Treffens in Brüssel bekräftigte die EU laut EEAS ihr Vorhaben, die langfristige Partnerschaft mit den zentralasiatischen Nationen auf Basis der Vereinbarungen aus den Gesprächen von 2023 und 2025 auszubauen.

Die Zusammenkunft bot laut der EEAS-Mitteilung die Gelegenheit, zentrale globale und regionale politische Themen zu erörtern – darunter die Ukraine-Krise, die Lage im Nahen Osten sowie die Situation in Afghanistan.

Zudem hätten die Beteiligten die wachsende Dynamik im politischen Austausch festgestellt und bestätigt, die Zusammenarbeit zur Bewältigung gemeinsamer Sicherheitsherausforderungen fortsetzen zu wollen.

Laut der Mitteilung begrüßten die Seiten die derzeitige Kooperation im Rahmen von EU-Programmen. Diese zielen auf die Stärkung des Grenzmanagements, die Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus, den Kampf gegen Drogenhandel sowie die Förderung der Cybersicherheit ab.

Die EU habe nach Angaben des EEAS die Bedeutung betont, Rechtsstaatlichkeit und staatliche Stabilität durch effektive Regierungsführung zu festigen. Ebenso notwendig sei die Wahrung des Völkerrechts, der Grundsätze der UN-Charta sowie der Souveränität und territorialen Integrität der Staaten.

Das Brüsseler Treffen stand unter der Leitung von Olof Skoog, dem stellvertretenden Generalsekretär des EEAS für politische Angelegenheiten. Teilnehmer waren unter anderem die stellvertretenden Außenminister Kasachstans, Tadschikistans, Turkmenistans und Usbekistans sowie der kirgisische Botschafter bei der Europäischen Union.

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