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Stand 11. September 2026, 11:26 Uhr
International

Drohnenangriff auf Ozon-Logistikzentrum in russischer Stadt Saratow

Ein Logistikzentrum des russischen Online-Händlers Ozon ist in der Wolgastadt Saratow durch einen Drohnenangriff in Brand geraten. Das Unternehmen bestätigte, dass alle Mitarbeiter rechtzeitig evakuiert wurden.

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Drohnenangriff auf Ozon-Logistikzentrum in russischer Stadt Saratow

Nach Angaben des russischen E-Commerce-Unternehmens Ozon wurde das eigene Logistikzentrum und der Zustellstützpunkt in Saratow am Mittwoch von einer Drohne getroffen. Das Unternehmen teilte mit, das Personal sei umgehend evakuiert worden. Nach vorläufigen Erkenntnissen habe es keine Verletzten gegeben. An dem Standort sei ein Brand ausgebrochen, die Rettungskräfte seien im Einsatz.

Der Gouverneur der Region Saratow, Roman Busargin, hatte zuvor mitgeteilt, dass bei dem Drohnenangriff auf die Regionshauptstadt zivile Infrastruktur beschädigt worden sei. Auch nach seinen Angaben gab es keine Verletzten. Busargin bestätigte damit unabhängig vom Unternehmen, dass Saratow Ziel eines Drohnenangriffs geworden war.

Ozon zählt zu den größten Online-Handelsplattformen in Russland. Das Unternehmen betreibt ein flächendeckendes Netz aus Logistikzentren und Abholstellen im gesamten Land. Der Angriff auf die Infrastruktur in Saratow fügt sich in eine Reihe von Drohnenangriffen auf russisches Territorium ein, die in den vergangenen Monaten zugenommen haben.

Die Stadt Saratow liegt etwa 850 Kilometer südöstlich von Moskau am westlichen Ufer der Wolga. Die Region hat wiederholt Angriffe mit unbemannten Luftfahrzeugen erlebt, die zunehmend auch zivile Einrichtungen treffen.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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