Russische Pazifikflotte besucht historischen Hafen Okhotsk
Zwei Kriegsschiffe der russischen Pazifikflotte sind im Hafen von Okhotsk eingetroffen. Der Besuch ist Teil einer patriotischen Kampagne, die an die Gründung der ersten russischen Marineformation im Fernen Osten erinnern soll.
Ein Schiffsverband der russischen Pazifikflotte hat den Hafen von Okhotsk angelaufen. Wie die Pressestelle der Flotte mitteilte, besteht die Gruppe aus dem großen Landungsschiff Oslyabya und dem Minenräumschiff Anatoli Schlemow. Der Besuch erfolgt im Rahmen der patriotischen Kampagne „Pazifischer Ruhm. Stärke in der Wahrheit 2026“.
Die Kampagne ist dem 295. Jahrestag der Gründung des Hafens von Okhotsk sowie der Errichtung der Okhotsker Militärflottille gewidmet. Nach Angaben der Flottenpressestelle handelt es sich bei dieser Flottille um die erste Marineformation Russlands im Fernen Osten, auf deren Traditionen die heutige Pazifikflotte als Nachfolgerin zurückführt.
Die Zeremonie zur feierlichen Begrüßung fand laut Mitteilung an der Pier am Ufer des Flusses Kuchtu statt. Der Leiter des Munizipalkreises Okhotsk, Maxim Klimow, empfing den Kommandeur der Landungsschiffbrigade der Pazifikflotte, Kapitän zur See Sergej Luzenko, sowie die Kommandeure der beiden Schiffe.
Im Anschluss an die Begrüßungszeremonie wurde auf dem Hauptplatz von Okhotsk eine feierliche Eröffnungsveranstaltung für die Jubiläumsfeierlichkeiten abgehalten. Der Hafen von Okhotsk gilt als historische Wiege der russischen Marine im Pazifikraum und spielt eine zentrale Rolle in der offiziellen Geschichtsschreibung der Flotte.