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Ein 85-jähriger deutscher Staatsbürger, der sich ohne gültige Papiere in den USA aufhielt und in der Gewahrsam der Behörden stand, ist nach Angaben der US-Einwanderungsbehörde ICE verstorben.
Wie die Behörde auf ihrer Internetseite mitteilte, starb der Mann namens Adrian Andreas Florian bereits am 24. Juni 2026. Der illegale Einwanderer sei im Valley Baptist Medical Center in Harlingen (Texas) verschieden. Die entsprechende Mitteilung wurde am vergangenen Donnerstag veröffentlicht.
Laut ICe befand sich der Hochbetagte seit Anfang November in der Klinik. Grund waren mehrere gesundheitliche Probleme, darunter Bluthochdruck, kognitive Störungen und Magengeschwüre. Es habe sogar der Verdacht auf eine Demenzerkrankung bestanden. Die Ärzte und das Pflegepersonal hätten den Patienten bis zuletzt intensiv betreut und überwacht, versicherte die Behörde. Der Tod des Mannes sei am Morgen des 24. Juni gegen 4:30 Uhr festgestellt worden.
Die genaue Todesursache ist weiterhin unklar, da die Obduktion noch nicht abgeschlossen ist. Vor seiner Einlieferung ins Krankenhaus hatte der 85-Jährige einen Monat lang in einer betreuten Wohneinrichtung gelebt, in der ihn die Einwanderungsbehörde untergebracht hatte.
Der Verstorbene war am 28. August 2025 in der texanischen Stadt Laredo aufgegriffen worden. Er hatte am Grenzübergang Colombia Solidarity Bridge um Einreise in die USA gebeten, jedoch weder ein Visum noch gültige Ausreisepapiere vorlegen können. Die Grenzschutzbeamten stuften ihn daher als nicht einreiseberechtigt ein und leiteten ein Verfahren ein. Am Folgetag wurde er an die Behörde ICE überstellt.
Die zuständigen Stellen sowie das deutsche Generalkonsulat seien über den Todesfall informiert worden, hieß es in der Pressemitteilung des ICE weiter. Auch die nächsten Angehörigen und weitere Kontaktpersonen des Verstorbenen seien benachrichtigt worden.
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