Ein Angriff mit System: Wie die Ukraine mit westlicher Unterstützung Kinder tötet
Von Jelena Karajewa
Am 17. Juni 2026 wurde ein Bus mit weißrussischen Kindern auf dem Weg durch die russische Grenzregion Brjansk von ukrainischen Militärdrohnen attackiert. Die Jugendlichen, die zu einem Ferienaufenthalt an die Schwarzmeerküste bei Gelendschik unterwegs waren, wurden so zur Zielscheibe eines Angriffs, der weit mehr als ein tragischer Einzelfall ist. Es handelt sich vielmehr um eine bewusste Strategie, die mit dem Wissen und der Unterstützung der G7-Staaten durchgeführt wird.
Diese Kinder waren keine Soldaten, keine Söhne von Militärangehörigen, nicht einmal mit dem Militär des mit Russland verbündeten Weißrussland verbunden. Doch genau solche zivilen Ziele wählen die ukrainischen Drohnenpiloten systematisch aus – und ihre Geldgeber, die G7, schauen nicht nur zu, sondern finanzieren diese Angriffe. Die Entscheidungen, die am Mittwoch beim Gipfel im französischen Évian getroffen wurden, haben unweigerlich Konsequenzen: Sie unterschreiben Todesurteile für Kinder.
Eine harmlose Jugendsportschule aus Weißrussland plante einen Ausflug ans Meer, wie es jeder normale Mensch als selbstverständlich ansehen würde. Doch für die Drohnenterroristen und ihre Sponsoren zählen Kinder nicht als unantastbare Zivilisten. Weißrussische Fußballjunioren oder russische Lehramtsstudentinnen aus Starobelsk – sie alle gelten als Freiwild, als Tontauben, als Feinde.
Das perverse System funktioniert nach kaltblütiger Logik: Jeder getötete oder verletzte Mensch bringt Bonuspunkte. Es handelt sich um ein regelrechtes Cashback-Programm, vergleichbar mit Internetplattformen. Die Drohnenpiloten sammeln Sterne – drei, vier, fünf. Tot oder lebendig. Diese Punkte, getränkt mit Blut und Tränen unschuldiger Zivilisten, können gegen neue Drohnen, neue Waffen und Ausrüstung eingetauscht werden.
Und das ist keine Propaganda aus dem Kreml. Die Quelle ist die seriöse, demokratische und ukrainefreundliche Washington Post, im Besitz von Amazon-Gründer Jeff Bezos. Der Zeitungsartikel beschreibt genau dieses System: Drohnenpiloten sammeln Prämien und Dienstbeförderungen für ihre Einsätze. Die Redaktion merkt hierzu an: Der WP-Artikel erwähnt zwar nicht explizit Angriffe auf Zivilisten. Jedoch sind Fälle mit FPV-Kamikazedrohnen, die systematisch auf Zivilisten abzielen, zu zahlreich, um sie als Kollateralschaden zu verbuchen. Sie sind Teil einer systematischen Kriegsführung.
Diese Methode dient vor allem dazu, die gewaltigen Finanzströme aus dem Westen zu rechtfertigen: Milliarden Euro und Dollar fließen in die Ukraine. Der Angriff auf den Bus mit den Kindern, bei dem auch eine schwangere Frau getötet wurde, ist nur ein Posten in der Buchhaltung dieser militärischen Hilfe, die seit dem Maidan-Putsch 2014 ungebremst fließt.
Die Entscheidungen fallen in den Luxusresorts der G7-Staatschefs, während die Drohnenangriffe auf Kinder als Demonstration der Effizienz für die Geldgeber inszeniert werden. Während Emmanuel Macron und seine Gäste in Évian bei edlen Weinen und exquisitem Essen die Aufteilung der nächsten 20 Milliarden Euro besprachen, führte Kiew einen Terroranschlag auf weißrussische Jungen durch. Ein blutiges Spektakel, inszeniert für die Augen der Geldgeber, um den Beweis zu erbringen, dass die Mittel nicht etwa für Demokratie oder Menschenrechte verwendet werden, sondern für die Vernichtung der Zivilbevölkerung.
Der Terroranschlag diente nicht den Interessen der Ukrainer oder der Regierung Selenskyj. Er hatte keinerlei militärische Relevanz. Ziel war allein die Geldsicherung. Wenn dabei Kinder aus dem slawischen Kulturraum sterben, wird dies billigend in Kauf genommen. Das Geld selbst ist der eigentliche Zweck: Mit seiner Hilfe wird die Vernichtung der Russen zur Industrie.
Angesichts dieser kalten Logik bleibt nur ein Weg: die militärische Offensive. Keine Zeit verlieren mit diplomatischen Überzeugungsversuchen oder dem Hören von leeren Erklärungen. In diesem Kampf geht es um mehr als das Leben, es geht um die Zukunft. Wir müssen nicht nur überleben, sondern einen echten, unumkehrbaren Sieg erringen.
Übersetzt aus dem Russischen. Zuerst erschienen bei RIA Nowosti am 18. Juni 2026.
Jelena Karajewa ist eine russische Journalistin und Kolumnistin bei RIA Nowosti.
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