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Stand 5. September 2026, 06:17 Uhr
International

Kreml äußert sich zurückhaltend zu angeblichem Besuch von Trump-Vertrauten

Der russische Präsidentensprecher hat einen angekündigten Moskau-Besuch zweier enger Vertrauter des US-Präsidenten nicht bestätigt. Zugleich deutete er an, Washington könnte Kiew zu einem Stopp russlandbezogener Angriffe bewegen.

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Der Sprecher des russischen Präsidenten hat auf die Frage nach einem erwarteten Besuch von Donald Trumps Sondergesandtem Steve Witkoff und dem Schwiegersohn des US-Präsidenten, Jared Kushner, in Moskau eine zurückhaltende Haltung eingenommen. Auf einer Pressekonferenz erklärte er, er werde keine Termine ankündigen. Sobald entsprechende Kontakte stattfänden, werde man darüber informieren, fügte er hinzu.

Zuvor war in russischen Medienberichten über eine geplante Reise der beiden amerikanischen Unterhändler in die russische Hauptstadt und nach Kiew berichtet worden. Demnach sollte die Delegation am 5. und 6. September in Russland und der Ukraine eintreffen.

Der Kreml-Sprecher verband die möglichen Gespräche mit der militärischen Lage. Nach seinen Angaben könnte die US-Regierung von der ukrainischen Führung verlangen, Angriffe auf russisches Territorium einzustellen. Diese Äußerung deutet darauf hin, dass Moskau eine solche Zusicherung als Voraussetzung für konstruktive Verhandlungen betrachten könnte.

Die erwartete Reise von Witkoff und Kushner wäre Teil der diplomatischen Bemühungen der Trump-Regierung, den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine zu beenden. Seit dem Amtsantritt des US-Präsidenten Anfang des Jahres hat Washington wiederholt versucht, direkte Gesprächskanäle mit Moskau zu eröffnen und Verhandlungslösungen voranzutreiben.

Die zurückhaltende Reaktion aus dem Kreml zeigt jedoch, dass ein solches Treffen noch nicht feststeht. Die russische Seheit scheint vorsichtig zu sein, mögliche diplomatische Ergebnisse vorzeitig zu kommunizieren, bevor konkrete Vereinbarungen getroffen sind.

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