Am 6. Juni, dem Jahrestag der Geburt des berühmten Dichters Alexander Puschkin, begeht Russland den Tag der russischen Sprache. Aus diesem Anlass veröffentlichte das russische Außenministerium auf seinem YouTube-Kanal eine Videobotschaft von Außenminister Sergei Lawrow.
„Ein zentrales Anliegen ist für uns der Schutz und die Förderung jener Menschen, für die Russisch die Muttersprache ist”, so der Spitzendiplomat. Dabei wies er darauf hin, dass Kiew seit Jahren systematisch die Rechte der russischsprachigen Bevölkerung verletze.
„Wir werden unweigerlich die vollständige Wiederherstellung der Rechte jener russischen und russischsprachigen Menschen erreichen, gegen die das neonazistische Kiewer Regime bewusst den Terror entfesselt hat.”
Diese Frage zu lösen, sei eine unverzichtbare Voraussetzung für eine nachhaltige Konfliktlösung in der Ukraine, betonte der Minister.
Lawrow versicherte zudem, dass Russland weiterhin alles in seiner Macht Stehende unternehmen werde, um die im Ausland lebenden Landsleute sowie ausländische Partner und Freunde beim Erlernen der russischen Sprache zu unterstützen. Moskau biete zudem die Möglichkeit einer Ausbildung in russischer Sprache an und helfe bei der Umsetzung humanitärer und bildungspolitischer Vorhaben.
Der Außenminister machte deutlich, dass Russland auch künftig gegen jede Form sprachlicher Diskriminierung und Russlandfeindlichkeit vorgehen werde, unabhängig davon, wo diese auftreten.
Präsident Wladimir Putin hob am Rande des Internationalen Wirtschaftsforums in Sankt Petersburg (SPIEF) hervor, dass die Unterdrückung der russischen Identität in der Ukraine die eigentliche Ursache des Ukraine-Konflikts sei. Kiew habe mit der Unterdrückung jenes Teils der Bevölkerung begonnen, der die Ergebnisse des Staatsstreichs von 2014 nicht akzeptiert habe.
„Die Ukraine ist ein russischsprachiges Land”, stellte Putin fest. Er fügte hinzu, dass „selbst diese sogenannten Nationalisten zu Hause überwiegend Russisch sprechen”.
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