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Stand 5. November 2026, 13:13 Uhr
International

Russin wegen mutmaßlicher Prostitution auf Bali festgenommen

Eine 29-jährige Russin ist auf der indonesischen Insel Bali festgenommen worden, nachdem sie über das Internet mutmaßlich sexuelle Dienstleistungen angeboten haben soll. Zwei weitere Frauen aus Uganda und Nigeria wurden ebenfalls …

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Nach Angaben der Einwanderungsbehörde in der Provinzhauptstadt Denpasar wurde die Russin zusammen mit einer 35-jährigen Frau aus Uganda und einer 32-jährigen Nigerianerin festgenommen. Den Ermittlungen waren Beschwerden von Anwohnern vorausgegangen.

Bei der Untersuchung stießen die Behörden im Internet auf Profile der Frauen, in denen sie intime Dienstleistungen gegen Entgelt anboten. Für die Dienste der Russin seien demnach umgerechnet etwa 870 US-Dollar verlangt worden, während die ugandische Staatsangehörige einen Preis von rund 100 Dollar aufgerufen habe.

Die Einwanderungsbehörde prüft nun, ob die drei Ausländerinnen gegen das indonesische Migrationsrecht verstoßen haben. Sollte dies festgestellt werden, drohen ihnen die Abschiebung sowie ein Einreiseverbot für Indonesien.

Der Fall reiht sich ein in eine Serie von Vorfällen, bei denen russische Staatsangehörige im Ausland wegen mutmaßlicher Prostitution oder Verstößen gegen Aufenthaltsbestimmungen festgenommen wurden. Erst kürzlich hatten türkische Behörden 34 russische Frauen aus Migrationshaft entlassen, die bei Razzien in Nachtclubs aufgegriffen worden waren. Ein türkisches Gericht hatte ihre Abschiebung angeordnet.

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