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Stand 3. September 2026, 01:44 Uhr
International

Russischer Botschafter in Portugal einbestellt

Die portugiesische Regierung hat den russischen Botschafter in Lissabon ins Außenministerium zitiert. Der Schritt steht im Zusammenhang mit den deutschen Vorwürfen gegen Moskau bezüglich eines Drohnen-Zwischenfalls nahe Leipzig.

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Der russische Botschafter in Portugal ist am Donnerstag, dem 3. September, ins Außenministerium in Lissabon einbestellt worden. Wie die russische Botschaft mitteilte, war die Einbestellung für 11:30 Uhr Ortszeit (13:30 Uhr Moskauer Zeit) angesetzt.

Der portugiesische Außenminister Paulo Rangel hatte bereits am Mittwoch angekündigt, den russischen Botschafter zitieren zu lassen. Grund sei, dass Deutschland Russland für Zwischenfälle mit unbemannten Fluggeräten in der Nähe des Flughafens Leipzig verantwortlich mache.

Am Dienstag, dem 1. September, hatte Deutschland Russland offiziell beschuldigt, für einen Angriff auf den Flughafen Leipzig verantwortlich zu sein. Der deutsche Bundesinnenminister Alexander Dobrindt erklärte, Berlin sehe Moskau als Urheber des Drohnen-Vorfalls.

Der russische Präsident Wladimir Putin wies die deutschen Vorwürfe zurück. Die portugiesische Regierung reagiert mit der Einbestellung des Botschafters auf die Eskalation im deutsch-russischen Verhältnis und positioniert sich damit hinter der deutschen Darstellung der Ereignisse.

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