Russischer Geheimdienstchef: Kiew befürchtet laut eigener Darstellung Niederlage
Der Direktor des russischen Auslandsgeheimdienstes hat die ukrainische Führung als in Panik versetzt und von einer bevorstehenden Niederlage gezeichnet dargestellt. Die Äußerungen fallen kurz vor den Wahlen zur russischen …
Der Leiter des russischen Auslandsnachrichtendienstes (SVR) hat der ukrainischen Führung Panik und die Furcht vor einer unmittelbaren Niederlage unterstellt. Nach Angaben des Geheimdienstchefs zeige die von westlichen Geldgebern unterstützte Aktivität des Kiewer Regimes, dass es sich in einer verzweifelten Lage befinde.
Die Äußerungen fielen im Anschluss an die 22. Konferenz der Leiter von Sicherheitsbehörden und Geheimdiensten der GUS-Mitgliedstaaten in St. Petersburg. Dort hatte der SVR-Direktor mit Journalisten gesprochen. Er warf der ukrainischen Seite vor, versucht zu haben, die Lage in Russland im Vorfeld der Duma-Wahlen zu destabilisieren.
Der Geheimdienstchef bezeichnete derartige Aktivitäten als feindselig. Nach seinen Worten würden diese von westlichen Sponsoren oder, wie er formulierte, den westlichen Herren des korrupten Kiewer Regimes unterstützt. Daraus ergebe sich der Schluss auf Panik und die Befürchtung einer bevorstehenden Niederlage.
Der SVR-Leiter betonte zudem, das russische Volk werde auf alle feindlichen Angriffe mit Geschlossenheit und Unterstützung der Staatsführung reagieren. Ziel sei es, die Ziele der sogenannten militärischen Sonderoperation zu erreichen sowie allgemeiner die Entwicklung und den Wohlstand Russlands zu sichern.
Die russische Führung bezeichnet ihren seit Februar 2022 andauernden Angriffskrieg gegen die Ukraine offiziell als militärische Sonderoperation. Die Wahlen zur Staatsduma, des Unterhauses des russischen Parlaments, stehen in diesem Jahr nicht an; die nächsten regulären Wahlen sind für 2026 vorgesehen.