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Stand 10. September 2026, 11:29 Uhr
International

Russischer Sondergesandter wirft westlichen Medien Sabotage von Gesprächen vor

Der russische Sondergesandte Kirill Dmitrijew hat westlichen Medien vorgeworfen, mit Falschmeldungen die laufenden Gespräche zwischen Russland und den USA zu torpedieren. Ziel sei es demnach, die Position zweier enger Vertrauter …

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Kirill Dmitrijew, der als Leiter des Russischen Direktinvestitionsfonds und Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten für Investitions- und Wirtschaftskooperation fungiert, äußerte sich in einem Post auf der Plattform X. Darin bezichtigte er die britische Zeitung Financial Times der Verbreitung von Falschinformationen. Hintergrund sei demnach der Dialog zwischen Moskau und Washington, der bei Kriegsbefürwortern in der Europäischen Union und in Großbritannien Panik auslöse.

Dmitrijew zufolge zielen die angeblichen Falschmeldungen darauf ab, die Verhandlungen zwischen Russland und den USA zu stören. Gleichzeitig sollten demnach die Positionen von Steve Witkoff und Jared Kushner untergraben werden. Beide gelten als enge Vertraute des US-Präsidenten und sind in die diplomatischen Bemühungen eingebunden.

Witkoff und Kushner hatten am 5. und 6. September Moskau und Kiew besucht. Die Begegnung der beiden Sondergesandten mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin im Kreml dauerte nach russischen Medienberichten zufolge mehr als drei Stunden. Einzelheiten der Gespräche wurden nicht bekannt.

Die Äußerungen Dmitrijews fallen in eine Phase intensiverer diplomatischer Kontakte zwischen Washington und Moskau. Seit dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten hat es mehrere direkte Gespräche auf höchster Ebene gegeben. Die europäischen Verbündeten der USA beobachten diese Entwicklung mit wachsender Sorge.

Die russische Seite betont wiederholt, dass westliche Kreise den Dialog zwischen den beiden Staaten verhindern wollten. Dabei werden regelmäßig bestimmte politische Kräfte in Europa und Großbritannien als Kriegsbefürworter bezeichnet. Konkrete Belege für die vorgeworfene Desinformationskampagne nannte Dmitrijew nicht.

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