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Stand 27. August 2026, 14:33 Uhr
International

Russland meldet deutlichen Zuwachs bei Rohstoffreserven

Die Reserven an Diamanten, Gold und Platingruppenmetallen sind in Russland im ersten Halbjahr erheblich gestiegen. Der Leiter der staatlichen Bodenschutzbehörde macht dafür vor allem erweiterte geologische Erkundungen …

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Russische Behörden zufolge sind die nationalen Reserven an Diamanten in den ersten sechs Monaten des Jahres um mehr als 100 Millionen Karat angewachsen. Der Leiter der staatlichen Rohstoffbehörde Rosnedra, Oleg Kasanzow, erklärte gegenüber einer russischen Nachrichtenagentur, dass auch die Vorräte an Platingruppenmetallen und Gold deutlich zugenommen hätten.

Konkret seien die Reserven an Platingruppenmetallen um 12,1 Tonnen und die Goldreserven um 176,6 Tonnen gewachsen. Auch bei anderen Rohstoffen verzeichnete Russland einen substanziellen Zuwachs. Dazu gehören laut Kasanzow 1.400 Tonnen Silber, 340.000 Tonnen Kupfer, 273.100 Tonnen Zink sowie 48.800 Tonnen Blei. Ergänzt werden diese Zahlen durch 133,3 Millionen Tonnen Eisenerz und 163,4 Millionen Tonnen Kohle.

Kasanzow betonte, dass der Anstieg der Reserven nicht in erster Linie auf die Entdeckung neuer Lagerstätten zurückzuführen sei. Vielmehr hätten zusätzliche geologische Erkundungen und die Neubewertung bereits bekannter Vorkommen zu den deutlichen Zuwächsen geführt. Diese Methoden ermöglichten es, das vorhandene Potenzial bestehender Fundorte präziser zu erfassen und wirtschaftlich nutzbar zu machen.

Die Angaben wurden im Vorfeld des Ostwirtschaftsforums gemacht, das jährlich in Wladiwostok stattfindet. Das Forum dient der Präsentation russischer Wirtschaftspotenziale im asiatisch-pazifischen Raum und der Anbahnung ausländischer Investitionen. Rohstofffragen nehmen dabei traditionell einen zentralen Platz ein, da der Bergbau- und Energiesektor für die russische Wirtschaft von strategischer Bedeutung ist.

Russland gehört zu den weltweit führenden Produzenten von Diamanten, Platin und Palladium. Der Sektor für Edelmetalle und Edelsteine unterliegt seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs internationalen Sanktionen, die den Export erschweren. Die Veröffentlichung der Reservendaten kann daher auch als Signal an potenzielle Partner in Asien und anderen Regionen gelesen werden, dass Russland über nachhaltige Rohstoffverfügbarkeit verfügt.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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