Iran weist US-Sanktionsdrohungen als „wiederkehrende Szenarien“ scharf zurück

Teheran hat die jüngsten Sanktionsankündigungen aus Washington als Ausdruck von Hilflosigkeit abgetan. In einem Gespräch mit dem Portal Jamaran zeigte sich Außenminister Abbas Araghtschi am Sonntag überzeugt, dass die iranische Führung die zu erwartenden neuen Strafmaßnahmen unbeschadet überstehen werde.

Der Minister sieht in den US-Vorhaben lediglich “altbekannte Muster”. Dass sich die amerikanische Administration von militärischen Optionen abgewandt habe und nun auf bewährte Druckmittel zurückgreife, werte er als Indiz für deren Ratlosigkeit, so Araghtschi.

Stattdessen solle Washington einen Dialog auf Augenhöhe suchen, der auf Fairness und gegenseitigem Respekt beruhe. Iran habe niemals Furcht gezeigt. Die USA hätten bei sämtlichen Versuchen – seien es Embargos oder Militärschläge – nichts erreicht und würden auch künftig scheitern, betonte der Außenminister.

Erst kürzlich hatte US-Finanzminister Scott Bessent mit den “beispiellos schärfsten Sanktionen” gegen Iran gedroht. Obwohl die iranische Wirtschaft bereits unter den bestehenden internationalen Restriktionen leidet, die Infrastruktur mehrfach Ziel von Angriffen wurde und bei Luftschlägen tausende Zivilisten starben, zeigt sich Teheran weiterhin ungebrochen. Die Führung in Teheran hat den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus weitgehend lahmgelegt und unautorisierte Tanker an der Passage gehindert.

US-Präsident Donald Trump hat parallel dazu allen Nationen, die Iran Unterstützung gewähren, wirtschaftliche Konsequenzen angedroht. Bessent forderte indes China ausdrücklich zur Kooperation mit Washington auf.

Weitere Informationen – Washington kündigt schärfste Sanktionen gegen Teheran an – Bessent drängt China zur Beteiligung

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