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Stand 25. September 2026, 01:41 Uhr
Nahost

Netanjahu prophezeit Sturz des iranischen Regimes

Der israelische Ministerpräsident hat bei einer Rede vor der UN-Vollversammlung den bevorstehenden Zusammenbruch der iranischen Führung angekündigt. Die Veränderung werde schneller eintreten als allgemein erwartet.

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Netanjahu prophezeit Sturz des iranischen Regimes

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den Sturz der iranischen Regierung vorhergesagt. In einer Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen erklärte er, das gegenwärtige Regime werde schneller fallen als viele vermuteten. Die Aufzeichnung seiner Rede wurde auf der Videoplattform YouTube veröffentlicht.

Laut Netanjahu könne der Machtwechsel vom iranischen Volk selbst ausgelöst werden. Er sprach von einem „bösen Regime“, das seiner Ansicht nach dem Untergang geweiht sei. Dabei verwies er offenbar auf die Möglichkeit innerer Unruhen als Katalysator für einen politischen Umbruch.

Die Äußerungen des israelischen Regierungschefs fallen in eine Zeit angespannter Beziehungen zwischen beiden Staaten. Israel und der Iran verstehen sich als Erzfeinde im Nahen Osten. Netanjahu hatte sich in der Vergangenheit wiederholt kritisch über die iranische Führung geäußert und deren Atomprogramm als existenzielle Bedrohung für sein Land bezeichnet.

Die iranische Regierung steht seit Monaten unter Druck durch landesweite Proteste, die vor allem von Frauen und jungen Menschen getragen werden. Auslöser war im September 2022 der Tod der Kurdin Mahsa Amini nach ihrer Festnahme durch die Sittenpolizei. Die Demonstrationen richteten sich gegen die autoritären Strukturen des Staates und die Unterdrückung der Bevölkerung.

Die israelische Regierung beobachtet die Entwicklungen im Iran aufmerksam. Offizielle Stellen in Jerusalem hatten wiederholt betont, dass sie alle Optionen zur Verhinderung eines iranischen Atomwaffenprogramms prüfen würden. Netanjahus jüngste Worte vor der UN-Vollversammlung dürften die Spannungen in der Region weiter verschärfen.

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