AfD erreicht in Brandenburg 40 Prozent in Umfrage – CDU stürzt ab
In einer neuen Umfrage für die Landtagswahl in Brandenburg legt die AfD deutlich zu und kommt auf 40 Prozent. Die CDU fällt hingegen auf einstellige Werte zurück.
Die AfD würde bei einer Landtagswahl in Brandenburg mit 40 Prozent der Stimmen stärkste Kraft, ergab eine aktuelle Umfrage des Instituts Insa. Das sind 6 Prozentpunkte mehr als in der vorherigen Erhebung vom 21. März. Die Umfrage wurde im Auftrag von drei regionalen Zeitungen durchgeführt.
Den größten Verlust erlitt die CDU: Sie büßte 5 Prozentpunkte ein und rutschte auf nur noch 9 Prozent ab. Damit fällt die Partei im nächsten ostdeutschen Bundesland in die Einstelligkeit. Auch die SPD verlor deutlich und kam auf 20 Prozent, was einem Minus von 4 Prozentpunkten entspricht.
Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) und Grüne erreichten jeweils 7 Prozent. Das BSW gab einen Prozentpunkt ab, während die Grünen um 2 Punkte zulegten. Auf die sonstigen Parteien entfielen 8 Prozent. Die AfD wäre damit doppelt so stark wie die SPD, hätte jedoch keine absolute Mehrheit.
Der Brandenburger AfD-Landesvorsitzende René Springer bezeichnete das Ergebnis als „gewaltigen Vertrauensbeweis“. Nach seinen Worten zeige dies, wie groß der Wunsch nach einem politischen Neuanfang in Brandenburg sei. Ziel der Partei bleibe jedoch die absolute Mehrheit.
Mit dem Wert von 40 Prozent reiht sich Brandenburg in eine Reihe weiterer ostdeutscher Länder ein. In Sachsen lag die AfD zuletzt in Umfragen bei 42 Prozent, in Sachsen-Anhalt bei 43,8 Prozent und in Thüringen bei 40 Prozent. Lediglich in Mecklenburg-Vorpommern blieb sie bei der Landtagswahl am 20. September mit 38,2 Prozent knapp unter der 40-Prozent-Marke.