Ein Brand auf einem Schweinehof in der Gemeinde Ried im Landkreis Aichach-Friedberg hat in der Nacht zum Freitag für einen großen Einsatz der Feuerwehr gesorgt und eine tragische Bilanz hinterlassen. Rund 1.600 Schweine fanden in den Flammen den Tod, wie der Sender BR24 berichtet. Das Feuer, das aus bislang unbekannter Ursache im Hauptstall ausgebrochen war, griff schnell auf ein angrenzendes Gebäude über. Auch eine Getreidehalle fiel den Flammen zum Opfer.
Erst gegen 20.30 Uhr am Abend hatte die Polizei Schwaben Nord über den Kurznachrichtendienst X von dem Vorfall in der Nähe von Augsburg berichtet. Die Löscharbeiten, an denen sich rund 350 Einsatzkräfte beteiligten, zogen sich laut Polizei die gesamte Nacht hin und waren auch am Freitagmorgen noch nicht vollständig abgeschlossen.
Die Anwohner wurden vorsorglich gewarnt: Wegen der massiven Rauchentwicklung riet die Feuerwehr dazu, Türen und Fenster geschlossen zu halten, wie der Fränkische Tag berichtet. Eine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung habe jedoch nicht mehr bestanden. Autofahrer wurden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Die an das Gelände grenzende Staatsstraße blieb auch am Morgen gesperrt.
In ihrem Einsatz zeigten sich die Helfer entschlossen: Zahlreiche Landwirte unterstützten die Feuerwehr, indem sie mit Traktoren große Wassertanks an die Einsatzstelle brachten. Mit einem Bagger rissen die Einsatzkräfte Teile der Stallwände ein, um an die Glutnester im Inneren zu gelangen.
Noch in der Nacht teilte ein Polizeisprecher mit, dass es bislang keine Hinweise auf Brandstiftung gebe. Die Ermittlungen zur Schadenshöhe und Brandursache wurden am Vormittag von der Kriminalpolizei übernommen.
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