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Stand 5. October 2026, 23:04 Uhr
Deutschland

Finanzminister Klingbeil gab 188.000 Euro für Fotos und Styling aus

Seit seinem Amtsantritt im Mai 2025 hat Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) rund 188.000 Euro aus Steuermitteln für Dienstleistungen von Fotografen, Visagisten, Maskenbildnern und Stylisten ausgegeben. Die Kosten wurden durch …

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Finanzminister Klingbeil gab 188.000 Euro für Fotos und Styling aus

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat auf eine parlamentarische Anfrage des AfD-Finanzpolitikers Hauke Finger mitgeteilt, dass die Ausgaben im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Ministeriums angefallen sind. Für die Bebilderung der Kommunikation unterhalte das BMF einen eigenen Rahmenvertrag mit einer Fotoagentur.

Soweit für fotografische Aufträge erforderlich, würden auch Dienstleistungen von Visagisten beauftragt, heißt es in der Ministeriumsantwort. Bei bestimmten Kommunikationsanlässen würden visagistische Leistungen zudem über Dienst- oder Werkverträge in Anspruch genommen. Die genannten Kosten entfielen demnach auf den Zeitraum seit Klingbeils Amtsübernahme im Mai 2025.

Der AfD-Politiker Finger kritisierte die Ausgaben scharf. Er warf Klingbeil vor, öffentlich wenig glaubwürdig über die ausgehebelte Schuldenbremse, die fehlende Haushaltskonsolidierung und den wachsenden Sparzwang zu sprechen, während er zugleich steigende Mittel für seine persönliche Imagepflege einsetze. Dies bezeichnete Finger als klassischen Fall von „Wasser predigen, Wein trinken“.

Besondere Aufmerksamkeit erregte bei dem AfD-Politiker der Anstieg der Styling-Kosten. Nach seinen Angaben seien diese im Jahr 2026 um 50 Prozent gestiegen. „So sieht keine glaubwürdige Finanzpolitik aus“, kommentierte Finger. Das Finanzministerium äußerte sich zu der Kritik in der vorliegenden Antwort nicht.

Die Offenlegung der Kosten erfolgte im Rahmen des parlamentarischen Fragerechts der Opposition. Derartige Anfragen an die Bundesregierung sind ein reguläres Instrument der Bundestagsarbeit, um Einblick in die Haushaltsführung der Ministerien zu erhalten.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von NIUS. Ursprungsmeldung

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