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Stand 26. September 2026, 22:31 Uhr
Deutschland

Union sinkt im Sonntagstrend auf 19 Prozent – AfD führt mit zehn Punkten Vorsprung

Die Unionsparteien haben in einer bundesweiten Umfrage ihren schwächsten Wert seit der Bundestagswahl erreicht. CDU und CSU büßen einen weiteren Prozentpunkt ein und fallen damit deutlich hinter die AfD zurück.

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Union sinkt im Sonntagstrend auf 19 Prozent – AfD führt mit zehn Punkten Vorsprung

Die CDU/CSU kommt im aktuellen Sonntagstrend auf 19 Prozent. Das ist ein Rückgang um einen Prozentpunkt gegenüber der Vorwoche und zugleich der niedrigste Wert für die Union in einer bundesweiten Umfrage seit der Bundestagswahl im Februar. Die AfD bleibt mit 29 Prozent unverändert an der Spitze und vergrößert ihren Vorsprung damit auf zehn Prozentpunkte.

Für Bundeskanzler Friedrich Merz verschärft sich die politische Lage weiter. Die jüngsten Wahlniederlagen der Union hatten bereits für erheblichen Druck gesorgt, nun droht die Partei auch in der bundesweiten Stimmungslage unter die 20-Prozent-Marke zu fallen.

SPD und Grüne können dagegen zulegen. Die Sozialdemokraten gewinnen einen Punkt und erreichen 14 Prozent, die Grünen steigen ebenfalls um einen Punkt auf 15 Prozent. Die Linke verliert trotz ihres Erfolgs bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl einen Prozentpunkt und kommt bundesweit auf zehn Prozent.

Die drei Parteien von SPD, Grünen und Linken erreichen zusammen 39 Prozent. Das ist der höchste gemeinsame Wert dieser Parteien in der laufenden Legislaturperiode. Für die derzeitige Bundesregierung aus Union und SPD fällt die Bilanz hingegen besonders schwach aus: Beide Parteien kommen zusammen nur noch auf 33 Prozent.

Da 13 Prozent der Stimmen auf Parteien entfallen, die derzeit an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern würden, könnte bereits ein Stimmenanteil von rund 44 Prozent für eine parlamentarische Mehrheit ausreichen. Rechnerisch kämen sowohl eine Koalition aus Union, SPD und Grünen als auch ein Bündnis aus AfD und Union jeweils auf 48 Prozent.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von NIUS. Ursprungsmeldung

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