Bombenalarm bei RTL: Weltkriegs-Bombe zwingt Sendezentrum in die Knie!

Eine im Kölner Rheinpark entdeckte Weltkriegsbombe zwingt den Fernsehsender RTL zu kurzfristigen Umstellungen. Bevor der Blindgänger entschärft werden kann, müssen die Behörden eine Evakuierungszone einrichten, die auch das Sendezentrum des Privatsenders betrifft.

Für RTL und ntv heißt das: Die Kölner Studios bleiben heute geschlossen, die Programme laufen stattdessen aus Berlin. Die Nachrichtensendung „RTL Aktuell“ um 18.45 Uhr wird daher aus der Hauptstadt übertragen, nicht wie üblich aus Köln.

Bei der Livesendung „Punkt 12“ war eine Verlegung nicht mehr möglich. Als die Information über die Evakuierung eintraf, war die Sendung bereits auf Sendung. Laut RTL konnte sie bis 15 Uhr wie geplant fortgesetzt werden.

Der Schwestersender ntv wählte eine andere Lösung: Ab 15 Uhr sendete die Redaktion aus einem mobilen Studio vor dem Hyatt-Hotel in Köln, das außerhalb des Sperrbereichs liegt.

Die Bombe, eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe, wurde am Mittwochabend im Rhein bei Deutz gefunden. Für ihre Entschärfung haben die Behörden einen Sicherheitsradius von 400 Metern festgelegt. Mindestens 360 Menschen müssen das Gefahrengebiet vorübergehend verlassen.

Die Stadt Köln wird die Öffentlichkeit kontinuierlich über den Fortschritt der Evakuierung und die geplante Entschärfung informieren. Auch die Auswirkungen auf Anwohner, Pendler und den Verkehr werden laufend kommuniziert. Wann genau die Bombe entschärft werden kann, hängt davon ab, wie zügig die Räumung des betroffenen Gebiets abgeschlossen wird.

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