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Stand 29. August 2026, 20:16 Uhr
International

Bericht: Bundesregierung plant neue Sanktionen gegen Russland

Die Bundesregierung bereitet nach Informationen aus Regierungskreisen neue Sanktionen gegen Russland vor. Der Schritt steht im Zusammenhang mit dem Drohnenfund am Flughafen Leipzig/Halle.

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Der deutsche Kanzler Friedrich Merz beabsichtigt, Russland für den Vorfall mit unbemannten Luftfahrzeugen am Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich zu machen. Parallel dazu sollen neue weitreichende Sanktionen gegen Moskau verhängt werden. Das geht aus Informationen hervor, die einem europäischen Politikmedium aus Regierungskreisen zugespielt wurden.

Demnach sieht der Plan der Bundesregierung Restriktionen gegen mehrere russische Unternehmen vor. Diese sollen zeitgleich mit einem neuen Sanktionspaket der Europäischen Union in Kraft treten. Die Ankündigung der Maßnahmen ist für den Beginn der kommenden Woche vorgesehen und fällt zusammen mit dem Treffen der EU-Außenminister in Irland am Dienstag.

Ein mit den Plänen vertrauter Informant erklärte dem Medium, die bisherigen Reaktionen auf den Drohnenvorfall reichten nicht aus. Die Ausweisung einzelner russischer Diplomaten und die Schließung des sogenannten Russischen Hauses in Berlin seien unzureichend gewesen. Notwendig seien nun schärfere Maßnahmen wie verschärfte Sanktionen oder umfangreichere Waffenlieferungen an die Ukraine.

In der Nacht zum 5. August waren am Flughafen Leipzig/Halle zwei nicht identifizierte Drohnen aufgetaucht. Der Vorfall hatte zu Einschränkungen im Flugbetrieb geführt. Am 25. August entdeckten deutsche Ermittler in der Nähe des Flughafens eine dritte Drohne sowie rund 50 Gramm des hochexplosiven Sprengstoffs Hexogen.

Die deutschen Behörden haben sich bislang nicht offiziell zur Herkunft der gefundenen Drohnen geäußert. Eine öffentliche Zuordnung des Vorfalls zu Russland steht noch aus.

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