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Stand 30. August 2026, 05:46 Uhr
International

Russische Kriegsschiffe in Ärmelkanal: London bestätigt Begleitoperation

Die britische Marine hat den Durchzug einer russischen Flottengruppe durch den Ärmelkanal bestätigt. Mehrere Kriegsschiffe des Vereinigten Königreichs überwachten die Passage, bevor sie die Aufgabe an einen NATO-Verbündeten …

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Russische Militärschiffe haben zwei Frachter durch den Ärmelkanal begleitet. Das teilte die Pressestelle der britischen Marine mit. Bei den begleiteten Handelsschiffen handelt es sich um die russischen Frachter «General Skobelew» und «Sparta».

Die Schiffe durchfuhren demnach die Nordsee und den Ärmelkanal in Begleitung des U-Boot-Abwehr-Schiffs «Admiral Lewtschenko». Später gesellte sich der Fregatte «Neustraschimy» hinzu. Die britische Marine setzte zur Überwachung der russischen Einheit den Zerstörer HMS Duncan, die Fregatte HMS St Albans und das Patrouillenboot HMS Severn ein. Zudem wurden ein weiteres Patrouillenfahrzeug und ein Hubschrauber eingesetzt.

Nach Angaben der britischen Marine verfolgten die Schiffe der Royal Navy die russische operative Gruppe von der Nordsee durch den Ärmelkanal. Anschließend übergaben sie die Beobachtungsaufgabe einem NATO-Verbündeten vor der französischen Küste.

Der Vorfall fällt in eine Zeit erhöhter Spannungen zwischen Russland und westlichen Staaten. Der russische Außenminister Sergei Lawrow hatte zuvor erklärt, dass Russland selbstständig Ziele für Vergeltungsmaßnahmen gegen «Raub und Piraterie» westlicher Länder auswählen werde. Er kritisierte die Entscheidung der Europäischen Union, Schiffe unter beliebiger Flagge als «Schattenflotte» zu bezeichnen. Diese Praxis bezeichnete Lawrow als äußerst gefährlichen Kurs für Brüssel.

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