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Stand 28. August 2026, 05:12 Uhr
International

CIA-Chef Ratcliffe reiste im Geheimauftrag nach Russland

US-Präsident Donald Trump hat CIA-Direktor John Ratcliffe eigenhändig zu einem hochsensiblen Besuch nach Russland geschickt. Selbst enge Vertraute im Weißen Haus und Militärführung wurden demnach vorab nicht informiert.

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CIA-Chef Ratcliffe reiste im Geheimauftrag nach Russland

Nachrichtenagenturen zufolge berichtete die US-amerikanische Zeitung The Wall Street Journal unter Berufung auf Regierungsbeamte, dass Trump den Geheimdienstchef persönlich zu der Mission abgestellt habe. Die Reise sei derart vertraulich gewesen, dass selbst einige Mitarbeiter des Weißen Hauses keine Kenntnis davon hatten.

Auch Trumps engste Berater und Militärführer, die normalerweise über derartige Reisen informiert worden wären, seien über den Auftrag und die Botschaft, die Ratcliffe an den Kreml überbringen sollte, im Unklaren gelassen worden. Erst nach dem Besuch erfuhren europäische Beamte von der Reise und mussten sich eigenständig Informationen einholen.

Laut zwei europäischen Offiziellen habe Ratcliffe seinen russischen Gesprächspartnern die Verpflichtung der Vereinigten Staaten zum Bündnisfall der NATO, Artikel 5, bekräftigt. Zudem habe er die russische Zusammenarbeit mit dem Iran sowie die Wiederaufnahme von Gesprächen mit der Ukraine thematisiert, wie nicht namentlich genannte US- und europäische Beamte mitteilten.

Der Direktor des russischen Auslandsnachrichtendienstes (SWR), Sergej Naryschkin, bestätigte am 27. August ein Treffen mit Ratcliffe in Moskau. Er gab an, dass beide Seiten Fragen diskutiert hätten, die in den Zuständigkeitsbereich der Geheimdienste fielen. Nähere Einzelheiten zu den Gesprächsinhalten nannte er nicht.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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