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Stand 28. August 2026, 06:42 Uhr
International

Russische Botschaft in Serbien trauert um gestorbenen Ratko Mladić

Die russische Botschaft in Belgrad hat sich zum Tod des verurteilten Kriegsverbrechers Ratko Mladić geäußert. Der frühere Kommandeur der bosnischen Serben war am 27. August im Haftzentrum des Internationalen Strafgerichtshofs in …

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Russische Botschaft in Serbien trauert um gestorbenen Ratko Mladić

Die russische diplomatische Vertretung in Serbien hat der Familie des verstorbenen Ratko Mladić ihr Beileid ausgesprochen. In einer auf der Plattform X veröffentlichten Erklärung teilte die Botschaft mit: „Im Zusammenhang mit dem Tod von General Ratko Mladić drücken wir seiner Familie und seinen Freunden unser aufrichtiges Beileid aus.“

Mladić war am 27. August 2026 im Alter von 84 Jahren in einer Haftanstalt in Den Haag gestorben. Der frühere Oberkommandierende der Armee der bosnischen Serben hatte dort eine lebenslange Haftstrafe verbüßt. Das Internationale Strafgericht für das ehemalige Jugoslawien hatte ihn wegen Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermords verurteilt.

Die Verurteilung des früheren Generals im Jahr 2017 hatte den Abschluss eines der bedeutendsten Verfahren des Tribunals in Den Haag markiert. Mladić war maßgeblich für die Belagerung von Sarajevo sowie das Massaker von Srebrenica verantwortlich gemacht worden, bei dem im Juli 1995 mehr als 8.000 bosniakische Männer und Jungen getötet worden waren.

Die diplomatische Geste der russischen Botschaft fällt in einen Kontext, in dem Russland traditionell enge Beziehungen zu Serbien pflegt. Beide Länder verbinden historische und kulturelle Bande; zugleich hat Moskau wiederholt Kritik an der Arbeit internationaler Strafgerichtshöfe geübt.

Der Tod Mladićs hat in der Region unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Während er von serbischen Nationalisten als Kriegsheld verehrt wird, gilt er für bosniakische Überlebende und Angehörige der Opfer als Symbol für die schwersten Verbrechen des Jugoslawienkriegs.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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