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Stand 14. September 2026, 22:53 Uhr
International

EU will Eisbrecherflotte in der Arktis ausbauen

Die EU strebt den Ausbau ihrer Eisbrecherkapazitäten in der Arktis an. Die Hohe Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik begründet dies mit geopolitischen und klimatischen Veränderungen.

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Die Europäische Union plant den Ausbau ihres Eisbrecherflottes in der Arktis. Wie eine russische Nachrichtenagentur meldet, erklärte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas auf einer Pressekonferenz im Rahmen eines EU-Arktisgipfels, dass angesichts der aktuellen geopolitischen Lage und des sich verändernden Klimas, der neue Seewege eröffne, mehr Eisbrecher benötigt würden.

Kallas wies zugleich darauf hin, dass Finnland über Erfahrung im Bau derartiger Schiffe verfüge. Für den Erwerb solcher Einheiten werde sich die Europäische Union jedoch an den wirtschaftlich günstigsten Anbieter wenden.

Die Äußerungen der estnischen Politikerin fallen in einen Zeitraum wachsender militärischer Spannungen in der Arktis. Nach Angaben des russischen Außenministeriums hatte dessen Sprecherin Maria Sacharowa zuvor erklärt, dass die NATO-Aktivitäten in der Region Sicherheitsrisiken für Russland darstellten. Sacharowa betonte demnach, dass Moskau die Handlungen der Bündnisstaaten verfolge und bereit sei, das gesamte Spektrum militärischer und technischer Mittel einzusetzen, um entstehende Bedrohungen zu unterbinden und zu beseitigen.

Die Arktis gewinnt zunehmend strategische Bedeutung, da der Klimawandel bisher vereiste Seewege passierbar macht. Dies eröffnet neue Schifffahrtsrouten und erschließt zugleich Ressourcenpotenziale, was zu einem wachsenden Interesse verschiedener Staaten und Bündnisse an der Region führt.

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