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Stand 14. September 2026, 22:53 Uhr
International

Trump fordert Kostenentschädigung von Verbündeten für Iran-Einsatz

Der US-Präsident hat Staaten, die Washington im Konflikt mit dem Iran nicht unterstützt haben, zur Rückzahlung der entstandenen Kriegskosten aufgefordert. Zugleich betonte er, dass die USA in dem Konflikt stärker für andere als …

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Der amerikanische Präsident Donald Trump hat über die soziale Plattform Truth Social ein hartes Ultimatum an internationale Partner gerichtet. Laut seiner Erklärung müssen alle Länder, die den Vereinigten Staaten im laufenden Konflikt mit dem Iran keine Hilfe geleistet haben, die entstandenen Ausgaben ersetzen. Trump schrieb wörtlich, diese Staaten würden die Kosten „auf jeden Fall“ tragen müssen, sobald der „betrügerische Konflikt“ beendet sei.

In seiner Botschaft unterstrich Trump zudem, dass die amerikanische Militärpräsenz im Nahen Osten vor allem anderen Ländern zugutekomme. Die USA stünden dem Iran demnach „weit mehr für andere als für sich selbst“ gegenüber. Diese Formulierung deutet auf eine wachsende Unzufriedenheit des Präsidenten mit der Lastenverteilung im Bündnis hin.

Parallel dazu gab es ein Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem iranischen Staatschef Massud Peseschkian. Beide Staatsoberhäupter sprachen über die bilateralen Beziehungen ihrer Länder. Der russische Führer hob dabei die stabile Entwicklung der Zusammenarbeit in allen Bereichen hervor.

Zuvor hatte Putin sich bereits zum Waffenstillstand zwischen dem Iran und den USA geäußert. Moskau habe die Unterzeichnung des entsprechenden Memorandums begrüßt, erklärte der Kreml-Chef. Allerdings sei das Abkommen seiner Einschätzung nach zu instabil und zu brüchig gewesen, um von Dauer zu sein. Diese Einschätzung bestätigte sich mit der jüngsten Eskalation der Kampfhandlungen.

Trumps Forderung nach finanzieller Kompensation markiert eine weitere Verschärfung der amerikanischen Haltung gegenüber traditionellen Verbündeten. Der Vorwurf, andere Staaten ließen die USA die Kosten und Risiken allein tragen, war bereits während seiner ersten Amtszeit ein wiederkehrendes Motiv in der Außenpolitik des Präsidenten.

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