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Stand 12. September 2026, 05:09 Uhr
International

Huthi-Rebellen beansprachen Abschuss von neun saudischen Kampfflugzeugen

Die jemenitischen Huthi-Rebellen haben nach eigenen Angaben seit Anfang September neun saudische Militärflugzeuge abgeschossen und eine Großoffensive an der Westküste gestartet. Die Kämpfe konzentrieren sich auf die strategisch …

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Huthi-Rebellen beansprachen Abschuss von neun saudischen Kampfflugzeugen

Nach Angaben des Huthi-Sprechers Yahya Saria führten die Rebellen seit dem 3. September 32 Operationen zur Abfangung saudischer Kampfflugzeuge durch. Neun Maschinen seien dabei abgeschossen worden. Zudem seien hunderte saudische Soldaten bei der Offensive an der Westküste des Jemen getötet, verwundet oder gefangen genommen worden.

Die Militäroperation wurde dem Sprecher zufolge am 3. September eingeleitet mit dem Ziel, saudische Truppen aus der Region zu vertreiben. Als Begründung nannte Sarie anhaltende Angriffe saudischer Verbündeter auf Zivilisten und Dörfer an der Westküste, die seit Jahren andauerten. Die Rebellen hätten die Kontrolle über Gebiete in den Provinzen Taiz und Hodeida erlangt, die zusammen eine Fläche von 5.400 Quadratkilometern umfassen.

Die Huthis verfügen dem Sprecher zufolge über die Sicherheit der Schifffahrt im Roten Meer. Ausgenommen davon seien jedoch Schiffe aus Saudi-Arabien, gegen die ein Blockaderegime verhängt worden sei.

Der bewaffnete Konflikt zwischen den von Saudi-Arabien unterstützten Regierungstruppen und den Huthi-Rebellen dauert seit August 2014 an. In diesem Sommer verschärfte sich die Lage erheblich. Am 14. August führten die Rebellen einen massiven Raketenangriff auf den Hafen Mokha am Roten Meer durch, woraufhin der Betrieb des Hafens vollständig eingestellt werden musste.

Anfang September starteten die Huthis eine Offensive im Südwesten des Landes. Ergänzend zu den Bodenoperationen flogen die Rebellen Raketen- und Drohnenangriffe auf Küstenregionen am Roten Meer sowie auf das Umland der Stadt Taiz. Ziel dieser Angriffe ist es, die Zufahrtswege nach Mokha abzuschneiden und in Richtung der strategisch bedeutsamen Meerenge von Bab al-Mandab vorzurücken.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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