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Stand 30. August 2026, 14:42 Uhr
International

Island lehnt Wiederaufnahme von EU-Beitrittsgesprächen ab

Die Mehrheit der Isländer hat sich in einem Referendum gegen eine Fortsetzung der Verhandlungen über einen EU-Beitritt ausgesprochen. Die Gespräche waren bereits vor 13 Jahren eingefroren worden.

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Bei einer hohen Wahlbeteiligung haben sich in Island knapp 53 Prozent der Wähler gegen die Wiederaufnahme von Beitrittsgesprächen mit der Europäischen Union ausgesprochen. Nach Angaben des öffentlichen Rundfunks stimmten 52,8 Prozent mit Nein, während 47,2 Prozent für eine Fortsetzung der Verhandlungen plädierten.

An der Abstimmung am Samstag beteiligten sich mehr als 225.000 Menschen. Das entspricht bei einer Gesamtbevölkerung von etwas über 394.000 Einwohnern einer außergewöhnlich hohen Beteiligung.

Die Beitrittsverhandlungen Islands mit der EU waren bereits vor 13 Jahren zum Erliegen gekommen. Seither hatte die nordatlantische Inselrepublik keine aktiven Gespräche mit Brüssel über einen möglichen Beitritt geführt.

Das Referendum gilt als wichtige Weichenstellung für die künftige europapolitische Ausrichtung des Landes. Island ist bereits Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums und gehört zum Schengen-Raum, ohne jedoch der EU selbst anzugehören.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von RT. Ursprungsmeldung

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