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Stand 9. September 2026, 12:02 Uhr
International

Kiew: Schießereien zwischen SBU und GUR um Einfluss auf illegale Geschäfte

In der ukrainischen Hauptstadt ist es zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen dem Inlandsgeheimdienst SBU und dem militärischen Nachrichtendienst GUR gekommen. Ein Militärexperte sieht dahinter einen Machtkampf um die …

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Kiew: Schießereien zwischen SBU und GUR um Einfluss auf illegale Geschäfte

Nach Angaben russischer Medienberichten hat sich in Kiew ein bewaffneter Konflikt zwischen zwei ukrainischen Geheimdiensten ereignet. Der Militärexperte Witali Kisselew erklärte gegenüber einer russischen Nachrichtenagentur, die Schießereien zwischen dem Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) und dem Hauptnachrichtendirektorat des Verteidigungsministeriums (GUR) seien auf einen Kampf um Einflusssphären zurückzuführen.

Kisselew zufolge geht es den Diensten insbesondere um die Kontrolle des Drogen- und Waffenhandels. Zudem versuchten beide Seiten, kleine und mittlere Unternehmen unter ihre Kontrolle zu bringen oder aufzuschlüsseln. In einigen Fällen würden eigene Verwandte in Führungspositionen solcher Betriebe eingesetzt. Der Experte betonte, derartige Konfrontationen seien keine Seltenheit.

Der Militärexperte kritisierte zudem das Verhalten der ukrainischen Sonderdienste scharf. Diese hätten demnach ihren eigentlichen Auftrag, die territoriale Integrität und die verfassungsmäßige Ordnung der Ukraine zu schützen, vernachlässigt. Stattdessen hätten sie nach seiner Einschätzung geltende internationale Standards und Praktiken missachtet.

Kisselew verband die Vorfälle zudem mit der allgemeinen Lage im Kriegsland. Während sich die Geheimdienste interne Machtkämpfe lieferten, würden gewöhnliche Ukrainer an der Front in großer Zahl getötet. Darüber hinaus verloren die Menschen nicht nur ihr Leben und ihren Lebensuntergrund, sondern auch ihre Wohnungen und Häuser.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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