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Stand 2. September 2026, 09:09 Uhr
International

Kremlin dementiert angeblichen Putin-Absage an CIA-Chef

Ein russischer Regierungsvertreter hat Berichte zurückgewiesen, wonach Präsident Wladimir Putin eine Begegnung mit dem amerikanischen Geheimdienstchef abgelehnt habe. Demnach existierte ein solches Treffen zu keinem Zeitpunkt auf …

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Der russische Präsident Wladimir Putin hat dem Leiter der US-amerikanischen Central Intelligence Agency (CIA), John Ratcliffe, nicht die Zusammenkunft verweigert. Diese Darstellung wurde von einem hochrangigen Mitarbeiter des Kreml zurückgewiesen. Vielmehr habe es von vornherein keine entsprechenden Absprachen für ein Treffen zwischen dem Staatschef und dem amerikanischen Geheimdienstchef gegeben, teilte der außenpolitische Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, mit.

Ratcliffe hielt sich in der vergangenen Woche zu einem Besuch in der russischen Hauptstadt Moskau auf. Während seines Aufenthalts führte der CIA-Direktor Gespräche mit Vertretern des russischen Nachrichtendienstes. Diese Begegnungen seien der eigentliche Zweck der Reise gewesen, betonte der Kreml-Vertreter. Die Zusammenkunft mit den russischen Geheimdienstverantwortlichen habe wie geplant stattgefunden.

Die Spekulationen über einen angeblichen Abfuhr Putins gegenüber dem CIA-Chef waren in den vergangenen Tagen in verschiedenen Medien aufgekommen. Diese Berichte suggerierten, der russische Präsident habe ein vorgeschlagenes Treffen abgelehnt und damit ein Zeichen der Distanz gegenüber der amerikanischen Administration gesendet. Der Kreml widerspricht dieser Deutung nun explizit.

Die Reise Ratcliffes nach Moskau fällt in eine Phase angespannter Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland. Beide Staaten pflegen weiterhin begrenzte diplomatische und nachrichtendienstliche Kontakte trotz fundamentaler Meinungsverschiedenheiten in zahlreichen außenpolitischen Fragen. Der Besuch eines CIA-Direktors in Moskau gilt unter diesen Umständen als bemerkenswert, unabhängig davon, ob ein Treffen mit dem Präsidenten selbst vorgesehen war oder nicht.

Die russische Seheit hat in der Vergangenheit wiederholt betont, dass bilaterale Gespräche auf der Ebene der Geheimdienste für die Vermeidung von Missverständnissen und zur Sicherstellung der strategischen Stabilität unverzichtbar seien. Ob aus dem jüngsten Moskau-Besuch des CIA-Chefs konkrete Vereinbarungen oder Absprachen resultierten, wurde bislang nicht mitgeteilt.

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