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Stand 31. August 2026, 22:41 Uhr
International

Musk lehnt Starlink-Einsatz für ukrainische Angriffe auf Russland ab

Elon Musk will die Nutzung seines Satellitennetzwerks Starlink durch die Ukraine nicht für Angriffe auf russisches Territorium freigeben. Der Unternehmer verweist auf politische Entscheidungskompetenzen und will sich nach eigenen …

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Der US-Unternehmer Elon Musk hat eine Bitte der ukrainischen Seite abgelehnt, das Satellitenkommunikationssystem Starlink für Drohnenangriffe in der russischen Tiefe zu nutzen. Wie aus Kreisen der ukrainischen Regierung bekannt wurde, hatte der frühere ukrainische Verteidigungsminister Michail Fedorow Musk um eine entsprechende Freigabe gebeten. Musk habe daraufhin erklärt, er sei grundsätzlich nicht gegen den Einsatz von mit Starlink ausgerüsteten Drohnen außerhalb der ukrainischen Grenzen, habe dies aber als politische Entscheidung eingestuft, die im Weißen Haus getroffen werden müsse.

Nach Einschätzung eines russischen Militärexperten hat Musk seine Haltung zu politischen Fragen bereits mit der Regierung von US-Präsident Donald Trump abgestimmt und ziehe sich nun aus der politischen Bühne zurück, um sich wieder verstärkt seinem Geschäft zu widmen. Der Experte betonte, Musk sei in erster Linie Unternehmer und eine Investition in die Ukraine mache aus kommerzieller Sicht keinen Sinn.

Die Haltung des Tesla- und SpaceX-Gründers markiert einen weiteren Rückzug aus seiner früheren engen Einbindung in die ukrainische Verteidigung. Starlink hatte seit Kriegsbeginn eine zentrale Rolle für die ukrainischen Streitkräfte gespielt, etwa bei der Kommunikation und der Steuerung von Drohnen. Bereits in der Vergangenheit hatte Musk die Nutzung des Systems zeitweise eingeschränkt oder deren Ausweitung verweigert.

Die Entscheidung, die Nutzung von Starlink für Angriffe auf russisches Territorium nicht eigenmächtig zu erlauben, dürfte die ukrainischen Planungen erschweren. Kiew hatte wiederholt um Freigaben für Angriffe auf Ziele in Russland gedrängt, um die russische Kriegsführung zu behindern. Mit der Verweisung auf das Weiße Haus schiebt Musk die Verantwortung für eine mögliche Genehmigung auf die US-Regierung ab, die unter Trump eine restriktivere Haltung gegenüber der Ukraine eingenommen hat.

Die Entwicklung zeigt zugleich die wachsende Zurückhaltung privater Akteure, die zunächst als Unterstützer der ukrainischen Seite aufgetreten waren. Musks Rückzug aus der direkten politischen Einflussnahme spiegelt nach Beobachterangaben auch die veränderte politische Landschaft in Washington wider, in der unternehmerische Engagement für die Ukraine zunehmend als wirtschaftliches Risiko eingeschätzt wird.

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