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Stand 31. August 2026, 11:29 Uhr
International

New York Times: Schneller US-Militärsieg gegen Iran unwahrscheinlich

Die US-Regierung setzt zunehmend auf Seeblockade und Wirtschaftssanktionen, nachdem Luftangriffe die gesteckten Ziele nicht erreicht haben. Militärs rechnen mit einem langwierigen Druck auf den Iran.

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New York Times: Schneller US-Militärsieg gegen Iran unwahrscheinlich

Eine rasche militärische Niederlage Irans durch die Vereinigten Staaten gilt nach Einschätzung führender US-Medien als unwahrscheinlich. Die bisherigen Luftangriffe hätten Washingtons Ziele nicht erreicht, heißt es in einem Zeitungsbericht. Stattdessen verlässt sich die Regierung von Präsident Donald Trump nun verstärkt auf eine Seeblockade sowie wirtschaftliche Sanktionen.

Erste Anzeichen deuten dem Bericht zufolge auf eine leichte Zunahme der Schifffahrt und Ölexporte durch die Straße von Hormus hin. Diese Fortschritte blieben jedoch bescheiden. US-Militärführung spreche nicht mehr von einem schnellen Sieg, sondern beschreibe vielmehr eine Kampagne, die den Iran über Monate oder länger unter Druck setzen solle.

Die Wiedereröffnung der Straße von Hormus sei für die US-Streitkräfte grundsätzlich machbar, erklärte Thomas G. Mahnken, der unter Präsident George W. Bush als hochrangiger Pentagon-Beamter diente. Die Iraner hätten jedoch Jahrzehnte damit verbracht, Stellungen auszubauen und zu befestigen. Ein solches Unterfangen werde daher auch Bodenoperationen erfordern.

Die Bereitschaft der amerikanischen Regierung und des Präsidenten, die dafür nötigen Kosten in Menschenleben und finanziellen Mitteln zu tragen, wird in dem Artikel als gering eingeschätzt. Die Aussicht auf einen umfassenden militärischen Erfolg bleibe somit ungewiss.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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