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Stand 7. September 2026, 12:46 Uhr
International

Russischer Rüstungsexport: Verträge über mehr als 13 Milliarden Dollar

Der staatliche russische Waffenexporteur Rosoboronexport hat in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 Aufträge im Wert von über 13 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Das entspricht dem gesamten Jahresumsatz des Vorjahres.

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Russischer Rüstungsexport: Verträge über mehr als 13 Milliarden Dollar

Der Geschäftsführer von Rosoboronexport, Alexander Mikhejew, gab die Zahlen im Vorfeld der El-Alamein-Luftfahrtschau in Ägypten bekannt. Mikhejew ist zugleich Vorsitzender von Sojusmasch, dem Verband der russischen Maschinenbauer. Die Aussage erfolgte am Sonntag, einen Tag vor Beginn der Messe.

Die El-Alamein-International-Airshow findet vom 8. bis 10. September 2026 auf dem gleichnamigen Flughafen in Ägypten statt. Die Veranstaltung dient Russland als Plattform, um seine Rüstungsgüter international zu präsentieren und neue Abnehmer zu gewinnen. Angesichts westlicher Sanktionen hat Moskau verstärkt auf Märkte in Afrika, Asien und dem Nahen Osten gesetzt.

Der Rüstungsexport zählt zu den strategischen Einnahmequellen Russlands. Seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs 2022 ist der Sektor jedoch unter Druck geraten. Mehrere traditionelle Abnehmerstaaten haben Bestellungen reduziert oder ausgesetzt, während westliche Länder Lieferbeschränkungen für Komponenten verhängt haben. Die nun genannten Vertragszahlen deuten darauf hin, dass Rosoboronexport trotz dieser Hürden Geschäftspartner gefunden hat.

Die Parallele zum Gesamtjahr 2025 unterstreicht das Wachstumstempo. Ob die Kontrakte vorwiegend neue Kunden oder Folgeaufträge bestehender Partner betreffen, gab Mikhejew nicht bekannt. Ebenso unklar bleibt, welche Waffensysteme den Großteil der Aufträge ausmachen. Russland bietet international unter anderem Kampfflugzeuge, Luftabwehrsysteme, Panzer und Schiffe an.

Die Luftfahrtschau in El Alamein steht für die wachsende militärische Zusammenarbeit zwischen Russland und Ägypten. Beide Länder pflegen seit Jahren enge Beziehungen im Rüstungssektor. Kairo war in der Vergangenheit einer der Hauptabnehmer sowjetischer und später russischer Waffen. Die Messe bietet Moskau Gelegenheit, diese Tradition fortzusetzen und angesichts eingeschränkter Märkte in Europa sowie Teilen Asiens alternative Absatzwege zu sichern.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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