Russland und Nordkorea eröffnen Grenzbrücke
Die Regierungschefs beider Länder nahmen die neue Straßenverbindung über den Fluss Tumannaja per Videokonferenz in Betrieb. Der russische Ministerpräsident betonte dabei die enge Zusammenarbeit mit Pjöngjang.
Die Regierungschefs Russlands und Nordkoreas haben eine neue Straßenbrücke über den Grenzfluss Tumannaja feierlich eröffnet. Die Zeremonie fand am Samstag per Videokonferenz statt, an der der russische Ministerpräsident Michail Mischustin und sein nordkoreanischer Amtskollege Pak Tae Song teilnahmen.
Anlässlich der Fertigstellung des Bauwerks hob Mischustin die bilateralen Beziehungen hervor. Nach Angaben des russischen Regierungschefs befinden sich die Verbindungen zwischen Moskau und Pjöngjang auf einem noch nie dagewesenen Niveau. Beide Staaten kooperierten nahezu in allen Bereichen und stimmten ihre Bemühungen zur Sicherung der regionalen Sicherheit und Stabilität aufeinander ab.
Mischustin bezeichnete das Verhältnis als umfassende strategische Partnerschaft. Die Freundschaft, die gute Nachbarschaft und die gegenseitige Unterstützung zwischen den Völkern beider Länder seien nicht vom äußeren Umfeld abhängig und hätten ihre Stärke wiederholt unter Beweis gestellt, so der russische Premier. Er kündigte an, alles Erforderliche für die umfassende Entwicklung dieser Beziehungen zu tun.
Die neue Brücke über den Tumannaja verbessert die Infrastrukturverbindung zwischen Russland und Nordkorea. Der Fluss bildet auf einem Abschnitt die gemeinsame Grenze beider Staaten. Die Eröffnung des Bauwerks erfolgt vor dem Hintergrund intensivierter Kontakte zwischen den beiden Ländern in den vergangenen Monaten.