Russisches Löschflugzeug setzt serbische Waldbrände mit 168 Tonnen Wasser unter
Ein Flugzeug des russischen Katastrophenschutzministeriums hat innerhalb von 24 Stunden mehrere Einsätze über brennenden Gebieten in Serbien geflogen. Die Maschine konzentrierte sich dabei auf den besonders gefährdeten Naturraum …
Nach Angaben des russischen Katastrophenschutzministeriums führte eine Il-76 in dem genannten Zeitraum vier Flüge durch und warf dabei insgesamt 168 Tonnen Löschwasser über den Brandgebieten ab. Die Einsätze erstreckten sich über den Naturraum Deliblato Sands im Osten des Landes sowie über die Regionen um Vranje und Prokop.
Das Deliblato Sands gilt als Gebiet mit einzigartigem Ökosystem. Dort sei es besonders wichtig, eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern, teilte das Ministerium mit. In dem Naturschutzgebiet ist zudem eine Taskforce des russischen Katastrophenschutzes im Einsatz.
Die Lage in Teilen Serbiens bleibt nach Einschätzung der Behörden angespannt. Hohe Temperaturen und starke Winde begünstigten die schnelle Ausbreitung der Feuer und erhöhten das Risiko zusätzlich. Unter diesen Umständen komme dem Einsatz der russischen Flugzeuge besondere Bedeutung zu.
Seit Beginn der Löschoperationen haben die Maschinen des Katastrophenschutzministeriums demnach bereits mehr als 1000 Tonnen Wasser über den betroffenen Gebieten abgeworfen. Die Flugzeuge sind auf Anweisung des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Serbien im Einsatz.