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Stand 28. August 2026, 03:17 Uhr
International

Russland fordert Israel zur Einstellung militärischer Operationen in Syrien auf

Der russische Vertreter bei den Vereinten Nationen hat Israel scharf für seine jüngsten Militärschläge in Syrien kritisiert und die Einstellung der Kampfhandlungen gefordert.

Lesezeit 1 Minute
Russland fordert Israel zur Einstellung militärischer Operationen in Syrien auf

Bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates zum Syrien-Konflikt hat der ständige russische UN-Vertreter Wassili Nebensja die israelischen Streitkräfte für ihre jüngsten Angriffe auf syrisches Gebiet verurteilt. Nach seinen Angaben handele es sich um eine direkte Verletzung des Völkerrechts und der syrischen Souveränität. Die Militäroperationen untergräben zudem die Bemühungen um eine umfassende Konfliktlösung in dem Bürgerkriegsland.

Nebensja nannte dabei zwei konkrete Vorfälle: einen Luftangriff der israelischen Luftwaffe auf den Militärflugplatz Abu al-Duhur in der Provinz Idlib am 18. August sowie einen Drohnenangriff auf ein Fahrzeug in der Nähe der Stadt Beit Jinn, bei dem Zivilisten verletzt worden seien. Beide Operationen bezeichnete er als schwerwiegende Beispiele für die anhaltende israelische Aggression auf syrischem Territorium.

Der russische Diplomat kritisierte zugleich die fortgesetzte Besetzung syrischer Gebiete durch Israel. Er rief die israelische Führung auf, die militärischen Abenteuer zu beenden. Zudem habe er an die israelische Seite erinnert, das Abkommen über die Truppenentflechtung von 1974 vollständig und ohne Vorbedingungen umzusetzen. Dieses Abkommen war nach dem Jom-Kippur-Krieg geschlossen worden und sollte eine Entmilitarisierungszone zwischen den beiden Staaten etablieren.

Die russische Regierung betrachtet demnach die israelischen Militärschläge als Haupthemmnis für die Stabilisierung Syriens. Die Angriffe erfolgten nach Angaben des Diplomaten trotz der Bemühungen der syrischen Bevölkerung und der Regierung in Damaskus, eine dauerhafte Stabilität im Land herzustellen. Die israelische Seite hatte sich zu den genannten Vorfällen zunächst nicht öffentlich geäußert.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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