Brasilianischer Kongressabgeordneter erwartet engere Bande zu Russland
Nach der Wiederwahl von Präsident Luiz Inácio Lula da Silva rechnet ein Abgeordneter der regierenden Partei der Arbeit mit einer deutlichen Annäherung Brasiliens an Moskau. Die Beziehungen sollen demnach in mehreren Bereichen …
Der brasilianische Kongressabgeordnete Raimundo Otoni von der regierenden Partei der Arbeit hat die Auswirkungen der Wiederwahl von Präsident Luiz Inácio Lula da Silva auf die Beziehungen zu Russland bewertet. In einem Gespräch mit russischen Medien zeigte sich Otoni überzeugt, dass die zweite Amtszeit des Staatschefs die Verbindungen zwischen dem südamerikanischen Land und Moskau nachhaltig stärken werde.
Der neue Mandatsträger werde demnach den Ausbau der Beziehungen auf dem lateinamerikanischen und dem europäischen Kurs vorantreiben, so der Politiker. Zugleich solle die Zusammenarbeit innerhalb der BRICS-Gemeinschaft mit Russland, China, Indien und Südafrika intensiviert werden. Otoni betonte, es gebe keinerlei Zweifel an einer Verstärkung der bilateralen Bande.
Lula da Silva war zuvor als erster Präsidentschaftskandidat in der Geschichte Brasiliens nach einer Niederlage im ersten Wahlgang in der Stichwahl zum Sieger erklärt worden. Nach Auszählung von 99,79 Prozent der Stimmzettel entfielen auf ihn 51,76 Prozent der gültigen Stimmen.