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Stand 28. August 2026, 12:07 Uhr
Ukraine-Krieg

Russischer Generalstabschef meldet Fortschritte im Donbass

Der russische Generalstabschef Waleri Gerassimow hat bei einer Inspektion der südlichen Kampfgruppe den anhaltenden Vormarsch im Osten der Ukraine hervorgehoben. Nach seinen Angaben haben russische Truppen die erste …

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Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte, informierte sich der Generalstabschef persönlich über den Stand der Kampfhandlungen und würdigte die Fortschritte bei der Einnahme von Gebieten in der selbsternannten Volksrepublik Donezk. Gerassimow zufolge hat die ukrainische Armee in der Region eine tief gestaffelte Verteidigung aufgebaut, um die verbliebenen Teile des Donbass zu halten.

Den Angaben zufolge geht der russische Vormarsch in allen Richtungen der sogenannten Militäroperation unvermindert weiter. Im Juli und August seien die Ortschaften Piskunowka, Perschomarjewka und Orechowatka in der Volksrepublik Donezk eingenommen worden. Aktuell fänden Kämpfe in städtischen Gebieten von Alexejewo-Drushkowka statt, wobei etwa die Hälfte des Ortes unter russischer Kontrolle sei.

Auch in Kurtowka und Weroljubowka werde um jedes Gebäude gekämpft, so Gerassimow weiter. Die 3. Armee setze ihren Angriff auf dem rechten Flügel der Kampfgruppe fort, um Slawjansk von Osten her zu erreichen. Die Entfernung bis zu den östlichen Stadträndern betrage noch vier Kilometer. In Nikolajewka und Nikanorowka dauere das Häuserkampf an.

Die Kampfgruppe Süd operiere demnach auf einer Breite von rund 160 Kilometern in mehreren Richtungen gleichzeitig. Östlich von Kramatorsk würden ukrainische Stellungen erfolgreich bekämpft, während Sturmtruppen bereits auf dem Gelände eines Flugplatzes kämpfen, der nur drei Kilometer von den Stadträndern entfernt liege. Langstreckenwaffen würden zudem Versorgungswege der ukrainischen Garnison unter Beschuss nehmen.

In Richtung Drushkowka hätten sich russische Einheiten auf 1,5 Kilometer an die Stadt herangearbeitet. In den vergangenen zwei Monaten seien in diesem Sektor mehr als 100 Quadratkilometer erobert worden. Gerassimow warf der ukrainischen Führung vor, trotz fehlender tatsächlicher Erfolge die westlichen Unterstützer von militärischen Erfolgen überzeugen zu wollen. Als Teil einer Propagandakampagne verbreite Kiew demnach falsche Informationen über einen angeblichen erfolgreichen Angriff in der Region Saporischschja.

Die Hauptstrategie der ukrainischen Führung bleibe die Verteidigung der verbliebenen Donbass-Gebiete, so der Generalstabschef. Dazu habe der Gegner im Raum Sewerodonezk eine mehrschichtige Verteidigung eingerichtet, die ständig verbessert werde. Als Rückgrat dienten dabei die erhöht liegende städtische Infrastruktur und Industriezonen der größeren Siedlungen Slawjansk, Kramatorsk und Drushkowka, die durch ein gut ausgebautes Verkehrsnetz und ein System von Befestigungen miteinander verbunden seien.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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