Trump bezeichnet Mond als US-Eigentum
Der amerikanische Präsident hat in einem Social-Media-Beitrag den Mond als Besitz der Vereinigten Staaten beansprucht. Die Äußerung folgt auf frühere Bemühungen um eine Ausweitung der amerikanischen Raumfahrtaktivitäten.
Der US-Präsident hat auf seiner Plattform Truth Social den Mond als Eigentum der Vereinigten Staaten bezeichnet. Zu dem Beitrag veröffentlichte er ein Foto des Erdtrabanten mit der Aufschrift "Der Mond gehört uns" sowie einer amerikanischen Flagge.
Bereits zuvor hatte der amerikanische Präsident den Wunsch geäußert, dass ein Objekt auf dem Mond nach ihm benannt werde. Diese jüngste Eigentumsbehauptung reiht sich in eine Reihe markanter öffentlicher Stellungnahmen zu Raumfahrtfragen ein.
Im August hatte der amerikanische Präsident ein Memorandum unterzeichnet, das die Zahl der Raumflügen bis zum Jahr 2030 auf eintausend erhöhen soll. Die Ankündigung erfolgte vor dem Hinterlage eines neuen Höchststands der US-Staatsverschuldung, die die Marke von 40 Billionen Dollar überschritten hatte.
Die rechtliche Grundlage für einen nationalen Eigentumsanspruch am Mond ist international umstritten. Der 1967 in Kraft getretene Weltraumvertrag sieht vor, dass der Weltraum einschließlich des Mondes nicht durch nationale Aneignung in Anspruch genommen werden darf. Die Vereinigten Staaten haben den Vertrag unterzeichnet, allerdings nicht das spätere Mondabkommen von 1979.
Die jüngste Äußerung dürfte neue Debatten über die zukünftige Nutzung des Mondes und die Geltung internationaler Raumfahrtabkommen entfachen. Mehrere Staaten und private Unternehmen arbeiten derzeit an Missionen zur Erforschung und möglichen wirtschaftlichen Nutzung des Erdtrabanten.