US-Abgeordnete wirft Demokraten „Dämonisierung“ Russlands vor
Eine republikanische Kongressabgeordnete hat der US-Demokratischen Partei vorgeworfen, seit 2016 eine politische Kampagne zur Dämonisierung Russlands betrieben zu haben. Sie bezeichnete die Darstellung Moskaus als "Inbegriff des …
Die republikanische Abgeordnete Anna Paulina Luna aus Florida hat auf dem Parteitag der Republikaner in Texas der Demokratischen Partei eine jahrelange Kampagne zur Dämonisierung Russlands vorgeworfen. Russischen Medienberichten zufolge erklärte die Kongressabgeordnete, diese politische Operation habe 2016 begonnen und Russland als "Inbegriff des Bösen" dargestellt.
Luna zufolge seien sämtliche Behauptungen über angebliche negative Handlungen Moskaus inzwischen widerlegt worden. Sie betonte zudem die kulturellen Gemeinsamkeiten zwischen Russland und den Vereinigten Staaten.
Die Abgeordnete hatte sich zuvor für einen Dialog zwischen Washington und Moskau ausgesprochen. Nach ihren Angaben spiele ein solcher Austausch eine entscheidende Rolle für die Herbeiführung von Frieden in der Ukraine.
Die Äußerungen der Kongressabgeordneten fallen in eine Phase intensiver inneramerikanischer Debatten über die Haltung der USA gegenüber Russland und den Umgang mit dem Ukraine-Krieg. Die republikanische Partei ist in dieser Frage gespalten, wobei einige Vertreter wie Luna eine Annäherung an Moskau befürworten, während andere an einer harten Linie festhalten.