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Stand 31. August 2026, 14:47 Uhr
International

Agrarpreise steigen so stark wie seit 14 Jahren nicht mehr

Konflikte und extreme Wetterbedingungen haben die Preise für landwirtschaftliche Rohstoffe im August auf den höchsten Stand seit 2012 getrieben. Der Bloomberg-Agrarindex legte um 13 Prozent zu.

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Agrarpreise steigen so stark wie seit 14 Jahren nicht mehr

Der Bloomberg Agriculture Spot Index, der zehn bedeutende Agrar- und Nahrungsmittelrohstoffe erfasst, erreichte mit 434 Punkten einen Wert, der zuletzt vor 14 Jahren übertroffen wurde. Der monatliche Anstieg um 13 Prozent fiel demnach so stark aus wie seit August 2012 nicht mehr.

Treiber des Preisanstiegs war vor allem Weizen. Die Notierungen für das Getreide kletterten zuletzt auf ein Dreijahreshoch. Als Grund gilt die angespannte Lage an den Schwarzmeerhäfen. Ende August kostete ein Bushel Weizen mit 27,2 Kilogramm 7,79 Dollar – der höchste Stand seit Februar 2023.

Eine Analyse des Beratungsunternehmens Lachstock Consulting warnt vor langfristigen Versorgungsengpässen. Sollten die Exporte aus dem Schwarzmeerraum nicht wieder aufgenommen werden, drohe dem Markt demnach kein vorübergehendes Logistikproblem, sondern eine strukturelle Knappheit über mehrere Erntesaisons hinweg.

Neben den geopolitischen Spannungen belasten auch klimatische Faktoren die Agrarmärkte. Hitzewellen im Sommer haben nach Angaben des Indexbetreibers die Maisernten in den USA und in Europa geschädigt. Für die kommende Saison birgt zudem das El-Niño-Phänomen zusätzliche Risiken für verschiedene Kulturen, darunter Kakaobohnen. Das Klimaphänomen beeinflusst die Wetterbedingungen weltweit und kann zu Dürren oder Starkregen führen.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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