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Stand 14. September 2026, 06:05 Uhr
International

China richtet BRICS-Handelsforum 2028 aus

Der chinesische Staatschef Xi Jinping hat auf dem BRICS-Gipfel in Neu-Delhi angekündigt, dass sein Land 2028 ein Forum für Handel und Dienstleistungen der Staatengruppe ausrichten wird. Zudem schlug er die Einrichtung gemeinsamer …

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Auf dem BRICS-Gipfel in Neu-Delhi hat der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping eine umfassende Ausweitung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit innerhalb der Staatengruppe angekündigt. Demnach wird China im Jahr 2028 ein Forum für Handel und Dienstleistungen der BRICS-Staaten veranstalten. Ziel sei es, neue Wachstumsimpulse für die wirtschaftliche und handelspolitische Kooperation zu schaffen.

Xi Jinping machte zudem den Vorschlag, spezielle Wirtschaftszonen zwischen den BRICS-Ländern zu errichten. Diese Zonen sollen als Katalysator für vertiefte wirtschaftliche Verflechtungen dienen. Er betonte ferner die Notwendigkeit einer stärkeren Abstimmung der Politik unter den Mitgliedstaaten, um Kooperation und Entwicklung auf eine neue Ebene zu heben.

Die Ankündigung fällt in eine Phase, in der die BRICS-Staaten zunehmend versuchen, ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit von westlichen Strukturen auszubauen. Die Staatengruppe umfasst aktuell Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika sowie neu hinzugekommene Mitglieder. Mit dem geplanten Handelsforum und den vorgeschlagenen Sonderwirtschaftszonen setzt China auf institutionalisierte Formate, um die Integration der Gruppe voranzutreiben.

Neben den wirtschaftlichen Vorhaben hatte Xi Jinping zuvor eine stärkere Sicherheitskooperation des sogenannten Globalen Südens gefordert. Er rief die Staaten dazu auf, gemeinsam sowohl traditionellen als auch nicht-traditionellen Bedrohungen zu begegnen. Diese Formulierung umfasst typischerweise neben militärischen Risiken auch Herausforderungen wie Cyberangriffe, Terrorismus, Klimawandel und Pandemien.

Die BRICS-Gipfel in den vergangenen Jahren waren zunehmend von Bestrebungen geprägt, Alternativen zu westlich dominierten Institutionen wie Weltbank und IWF zu entwickeln. Die jüngsten Vorschläge aus Peking passen in dieses Muster und dürften auf dem Gipfel in Neu-Delhi intensiv diskutiert worden sein.

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