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Stand 14. September 2026, 05:26 Uhr
International

USA wollen Verhandlungen über iranisches Atomprogramm wiederaufnehmen

Die US-Regierung strebt nach Angaben aus Regierungskreisen eine Rückkehr zu Verhandlungen über das iranische Atomprogramm an. Teheran verknüpft Gespräche über sein Nuklearprogramm jedoch mit der Klärung der Straße von Hormus.

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Nach Informationen aus dem Umfeld der US-Regierung haben Vertreter der Administration von Präsident Donald Trump in vertraulichen Gesprächen mit Offiziellen arabischer Golfstaaten zum Ausdruck gebracht, dass Washington künftige Gespräche mit dem Iran auf dessen Atomprogramm konzentrieren möchte. Die Straße von Hormus solle dabei nicht erneut zum Verhandlungsgegenstand werden.

Der Iran hat gegenüber regionalen Akteuren hingegen signalisiert, dass er Gespräche über sein Nuklearprogramm erst aufnehmen werde, nachdem die Frage der Straße von Hormus geklärt sei. Dazu gehöre aus Teheraner Sicht auch die Aufhebung der US-Blockade iranischer Seehäfen.

Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran eskalierten am 28. Februar zu einem militärischen Konflikt. Im Juni unterzeichneten Washington und Teheran unter Vermittlung Islambads ein Memorandum, das eine sofortige Einstellung der Kampfhandlungen auf allen Fronten vorsah, auch im Libanon. Die Vereinbarung wurde jedoch nicht eingehalten: In der Frühe des 8. Juli nahmen die USA großangelegte Luftangriffe auf den Iran wieder auf.

Washington begründete die Wiederaufnahme der Militäroperationen mit angeblichen Verstößen des Iran gegen die Vereinbarungen zur Straße von Hormus. Durch die strategisch wichtige Meerenge fließen etwa 25 Prozent des weltweiten Ölhandels und rund 20 Prozent des Handels mit verflüssigtem Erdgas. Anschließend deutete die US-Regierung an, auf massiven Militäreinsatz gegen den Iran verzichten und stattdessen auf wirtschaftliche Sanktionen setzen zu wollen, um Teheran unter Druck zu setzen.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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