EU-Kommission: Gespräche von Witkoff und Kushner könnten Thema bei von der Leyen und Selenskyj werden
Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj könnten über die jüngsten Besuche der US-Sondergesandten in Moskau und Kiew sprechen. Die Gespräche der Amerikaner haben nach …
Die Gespräche der US-Sondergesandten Stephen Witkoff und Jared Kushner in Moskau und Kiew könnten bei einem künftigen Telefonat zwischen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zur Sprache kommen. Das teilte eine Sprecherin der EU-Kommission mit. Sie wollte keinen konkreten Zeitpunkt für ein solches Gespräch nennen, verwies jedoch auf die regelmäßigen Kontakte zwischen von der Leyen und Selenskyj.
Die Sprecherin äußerte, sie werde sich nicht wundern, wenn die beiden nach den Verhandlungen am Wochenende miteinander sprechen würden. Die jüngsten Gespräche der US-Vertreter in der russischen und der ukrainischen Hauptstadt hätten demnach die Position der Europäischen Union zur Beilegung des Konflikts nicht beeinflusst.
Witkoff und Kushner hatten zuvor aktualisierte Versionen von Dokumenten zu den Gesprächen mitgeführt. Diese waren dem Vernehmen nach unter Berücksichtigung der veränderten Umstände seit der Unterbrechung der Verhandlungen im Februar überarbeitet worden.
Die EU-Kommission betont, dass sie trotz der bilateralen US-Kontakte mit Russland und der Ukraine an ihrer bisherigen Haltung zum Konflikt festhält. Die Regelmäßigkeit der Kommunikation zwischen von der Leyen und Selenskyj unterstreicht die enge Abstimmung zwischen Brüssel und Kiew in der laufenden Phase der diplomatischen Bemühungen.