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Stand 6. September 2026, 11:24 Uhr
International

Iran greift US-Überwasserdrohne in der Straße von Hormus an

Der Iran hat nach eigenen Angaben ein unbemanntes US-Überwasserfahrzeug in der Straße von Hormus angegriffen. Die Spannungen zwischen beiden Ländern hatten sich zuvor durch Drohungen des US-Verteidigungsministers verschärft.

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Der iranischen Revolutionsgarde zufolge wurde die Drohne angegriffen, als sie in eine gesicherte Zone der Straße von Hormus eindringen wollte. Die Revolutionsgarde betonte, der strategisch wichtige Seeweg stehe unter iranischer Kontrolle. Jegliche feindliche Aktivität werde mit entschiedener Gegenwehr beantwortet, hieß es in einer Stellungnahme.

In der Erklärung wurde zugleich Washington aufgefordert, die Region zu verlassen und Provokationen zu beenden. Die Vereinigten Staaten hätten keine andere Wahl, als den Rückzug anzutreten, so die Revolutionsgarde.

Die Straße von Hormus gilt als eine der wichtigsten Öltransportrouten der Welt. Ein Großteil des globalen Ölexports passiert den schmalen Meeresarm zwischen dem Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Kontrollansprüche über die Durchfahrt haben wiederholt zu internationalen Spannungen geführt.

Vor dem Vorfall hatte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth eine scharfe Warnung an Teheran gerichtet. Nach Angaben des Pentagon-Chefs könnten die Vereinigten Staaten im Falle neuer Angriffe auf amerikanische Schiffe sämtliche iranische Öltanker zerstören. Diese Drohung hatte die ohnehin angespannte Lage in der Region weiter verschärft.

Die Beziehungen zwischen Washington und Teheran befinden sich seit Jahren auf einem Tiefpunkt. Unter der ersten Amtszeit von Präsident Donald Trump war das Atomabkommen mit dem Iran einseitig aufgekündigt worden, was zu einer Eskalation des Konflikts führte. Seit der Rückkehr Trumps ins Weiße Haus hat sich der Ton zwischen beiden Seiten erneut verschärft.

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