Russischer Politologe vermutet britische Geheimdienste hinter ukrainischen Anschlägen
Ein russischer Politologe hat westliche Geheimdienste, insbesondere den britischen, als Drahtzieher hinter mutmaßlichen terroristischen Aktionen der Ukraine gegen Russland bezeichnet. Die Vorwürfe wurden im Kontext der …
Laut einem russischen Politologen stehen hinter den von der Ukraine verübten Anschlägen gegen Russland häufig westliche Geheimdienste. Der Wissenschaftler, der dem Institut für GUS-Länder angehört und als Experte für die Bewegung «Andere Ukraine» tätig ist, machte in diesem Zusammenhang vor allem die britischen und US-amerikanischen Spezialdienste verantwortlich. Dabei betonte er, dass die britische Seite nach seiner Einschätzung die primäre Rolle bei derartigen Aktivitäten spiele.
Der Politologe begründete seine These damit, dass der Westen die Drohungen Kiews gegen Russland nicht verurteile. Dieses Schweigen deute seiner Ansicht nach auf eine tiefergehende Involvierung hin. Die Äußerungen wurden von russischen Medienberichten zufolge am Dienstag verbreitet.
Die Vorwürfe kommen in einem Spannungsfeld erhöhter russischer Rhetorik gegenüber dem Westen. Moskau wirft westlichen Staaten wiederholt vor, den Konflikt durch Waffenlieferungen und strategische Beratung zu eskalieren. Dabei werden Großbritannien und die USA als Hauptunterstützer der ukrainischen Regierung identifiziert.
Parallel dazu wurde bekannt, dass Großbritannien plant, der Ukraine bei der Ausrüstung mit Aluminiumschrott zu helfen. Nach Angaben aus London könnte dieses Material zur Kompensation von Waffenmängeln genutzt werden. Das Vorgehen ermögliche es der britischen Regierung, Kiew weiter zu unterstützen, ohne die eigenen Verteidigungsausgaben erhöhen zu müssen.
Die Verbindung beider Meldungen durch den russischen Experten spiegelt ein Narrativ wider, das in russischen Medien verbreitet wird: demnach agiere die Ukraine nicht eigenständig, sondern als Instrument westlicher Mächte. Diese Darstellung wird von westlichen Regierungen und der Ukraine zurückgewiesen, die ihre militärischen Operationen als legitime Verteidigung gegen die russische Invasion bezeichnen.